Ernährung
Vegane Tage
1
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Vegan bedeutet auf Fisch, Fleisch, Milch, Käse und andere tierische Lebensmittel zu verzichten. Für viele Menschen undenkbar, zum einen wegen des Geschmacks, und zum anderen, da sie es für ungesund halten.
Zum Geschmack ist zu sagen: Unter den extrem vielfältigen veganen Alternativen schmeckt bestimmt etwas genauso gut oder sogar besser. Wir müssen es nur probieren - vom veganen Käse über Eiersalat bis zum Burger. Viele Promis und Sportler sind vegan. Vegan boomt.
Zur Gesundheit ist zu sagen: Unsere frühen Vorfahren haben sich gesünder als wir heute ernährt. Es gab Mischkost mit nur wenig Fleisch und Fisch und auch wenig Getreide und stattdessen mehr Hülsenfrüchte. Wer sich vegan ernährt muss zwei Nährstoffe beachten: Vitamin B12 und ungesättigte Omega 3 Fettsäuren. B12 gibt es zum Lutschen (oder als Zusatz in dann nicht mehr Bio genannten Lebensmitteln) zu kaufen. Omega 3 Fettsäuren gibt es in Leinen- und Algenöl. Nach einigen Monaten vegan kann ein Bluttest mal zeigen, ob es Mangelerscheinungen gibt. In der Regel ernähren sich Veganer gesünder und sind fitter als andere.
Was bringt es noch: Neben ethischen Gründen (Tiere halten und töten) helfen Veganer das Abholzen von Wäldern zu verhindern, denn die meisten Flächen benötigen auf der Welt die Futtermittel. Tatsächlich werden wir die wachsende Weltbevölkerung gar nicht in der Weise ernähren können, wie wir Deutschen. Veganer verhindern zudem Treibhausgase durch den Methan-Ausstoß von Kühen, sparen enorme Mengen Trinkwasser und verhindern die Belastung von Böden, Grundwasser und Gewässern.
Kantinen und Kioske aber auch Schulfeste sollten vegane Alternativen anbieten, gern auch über die Vorteile aufklären und im Dialog mit den Schüler*innen herausfinden, was gut ankommt, und was nicht. Eine regelrechte Bevormundung wird nicht klappen - eher das Gefühl von Stolz, etwas zumindest schon einmal teilweise besser zu machen.
4.44
Vegetarische Tage
3
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Anders als bei der veganen Ernährung können bei vegetarischer Ernährung auch Milch, Käse oder Eier dabei sein. Vegetarische Tage sind gesund, bedeuten weniger Tierhaltung und damit weniger Verbrauch von Flächen und Wasser.
Wir Deutschen konsumieren mehr als das dreifache an tierischen Produkten was laut EAT-Lancet Commission gesund für uns und den Planeten wäre.
Kantinen und Kioske aber auch Schulfeste sollten vegane Alternativen anbieten, gern auch über die Vorteile aufklären und im Dialog mit den Mitarbeiter*innen herausfinden, was gut ankommt, und was nicht. Eine regelrechte Bevormundung wird nicht klappen - eher das Gefühl von Stolz, etwas zumindest schon einmal teilweise besser zu machen.
3.01
Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
Lebensmittel werden vom Acker angefangen über die Fabriken und Transportwege bis hin zum Wegwerfen durch uns, die Restaurants und die Supermärkte verschwendet. Das bedeutet letztlich, dass mehr Flächen für den Anbau benötigt werden und damit Wälder abgeholzt werden und mit Spritzmitteln und Dünger die Biodiversität gefährdet wird.
Wir können gezielter einkaufen, Waren nicht nur wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums wegwerfen, Lebensmittel im Haushalt retten (z.B. Bananen einfrieren oder haltbare Aufstriche und Suppen aus übrig gebliebenen Gemüse selbst machen), gezielt gerettete Lebensmittel (z.B. zu kleine oder schrumpelige Waren) retten und an vielen Orten auch übrig gebliebene Lebensmittel spenden, z.B. an die Tafeln.
Kantinen und Kioske und auch Veranstaltungen können vorab die Nachfrage abfragen und so ein Wegschmeißen von Lebensmitteln verhindern. Auch kann bewusst am nächsten Tag ein Gericht angeboten werden, das die Verwertung der Reste vom Vortag anpreist.
0.83
Mobilität
Verzicht auf Flugreisen
3
(0) mehr als eine pro Jahr, (1) eine pro Jahr, (2) eine alle paar Jahre, (3) keine oder seltener als alle 5 Jahre
(0) mehr als eine pro Jahr, (1) eine pro Jahr, (2) eine alle paar Jahre, (3) keine oder seltener als alle 5 Jahre
Fliegen ist für die meisten ein tolles Erlebnis wie das Erleben ferner Orte. Kurzstrecken zu fliegen, sollte zu Recht zu ‘Flug-Scham’ führen - einige Länder planen Inlandflüge komplett zu verbieten.
Das Problem beim Fliegen ist zum einen, dass wir sehr viele Kilometer zurücklegen, auch wenn der Energiebedarf pro Kilometer und Person gar nicht so hoch ist. Zum anderen werden Treibhausgase direkt in die Höhen transportiert, in denen sie uns schaden.
Wir sollten also nur für seltene Fernreisen das Flugzeug nutzen und dafür dann lieber länger an den Orten bleiben. Dummerweise wird Fliegen sogar subventioniert und ist vielfach preiswerter als Bahn oder Auto. Dennoch sollten Klassenfahrten auf Flugreisen verzichten.
1.30
Müll
Müll konsequent trennen
2
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Müll konsequent zu trennen, inklusive Grünabfall, Glas und Papier, ist gar nicht so selbstverständlich, wie anzunehmen ist. Viele geben sich hier wenig Mühe und wissen auch nicht wirklich, was in welche Tonne gehört. Die Restmülltonne kostet auch dem Schulträger viel Geld, während die Wertstoff- und Grünabfalltonne kostenlos sind.
Schulen sollten in den Klassenzimmern aber auch auf den Gängen und dem Schulhof Trennbehälter aufstellen. Meist ist das Argument, dass die Reinigungskräfte nur einen Müllbeutel zur Verfügung und keine Zeit haben. Das ist definitiv zu lösen. Das zweite Argument ist, dass die Schüler*innen nicht richtig trennen. Hier können z.B. wöchentliche ‘Umweltdienste’ für die Trennung verantwortlich gemacht werden, was sicherlich über kurz oder lang zur Einsicht bei allen führt.
0.65
Recycling-Papier
2
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nicht recyceltes Papier ist häufig preiswerter, bedeutet aber Abholzen von Wäldern, Belastung von Gewässern bei der Produktion und einen hohen Energiebedarf.
Recycling-Papier für Klopapier, Schreibpapier, Verpackungen, Briefumschläge, Geschenkpapier, usw. sollte heute selbstverständlich sein. Doch wir müssen darauf achten, und es wählen.
Recycling-Papier gibt es auch schneeweiss, aber es sollte dann nicht chlor- sondern sauerstoffgebleicht sein.
1.23
Flohmärkte, Repair-Cafes, Kleinanzeigen statt Wegschmeißen
0
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) beides, Repair-Cafes und Flohmärkte
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) beides, Repair-Cafes und Flohmärkte
Vieles wird tatsächlich weggeschmissen obgleich, andere damit noch etwas anfangen könnten. Es ist bequemer für uns, es nicht zu reparieren, als einen Stand auf dem Flohmarkt zu haben oder es für wenig Geld versenden zu müssen. Doch das gute Gefühl, das Richtige zu tun, motiviert. Eine Schule kann hier sensibilisieren und entsprechende Angebote machen, etwas mit einer AG oder dem Werkunterricht zusammen. Bei einem Schul-Flohmarkt mit Repair-Angeboten können natürlich auch die Eltern und andere Akteure der Region eingebunden werden.
0.24
Flächennutzung
Bio-Gemüse- und Obstanbau
0
(0) gar nicht, (1) einiges, (2) vieles, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) einiges, (2) vieles, (3) maximal
Schaden wir den regionalen Biobauern, wenn auf öffentlichen Flächen Nutzpflanzen, wie z.B. auch Streuobstwiesen wachsen?
Nein, denn kaum jemand wird sich selbst versorgen können. Das Hauptproblem ist vielmehr die Nutzung von Flächen. Englische Rasen, Zierpflanzen, Unkrautvernichtung etc. schaden den Böden und der Artenvielfalt. Benötigt werden stattdessen naturfreundliche Nutzpflanzen.
Sollte eine Schule den Pflegeaufwand scheuen, ist vielleicht eine Permakultur und der Anbau mehrjähriger Pflanzen sinnvoll. Auch sind die Zusammenarbeit mit Imkern und Schulklassen, die Möglichkeit von Public Gardening und Patenschaften von z.B. Senioren, die sich in den Ferien um die Pflanzen kümmern, tolle Maßnahmen für eine bessere Welt.
Beliebt auch Urban Gardening, wenn Schulen nicht nur auf ihren Dächern Hochbeete haben.
1.56
Soziales
Sozial-Kaufhäuser
0
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Sozial-Kaufhäuser sind meist als privatwirtschaftlich oder als Verein organisiert. Ein Unternehmen kann diese mit Sach- und Geldmitteln unterstützen.
0.10
Spenden
0
(0) unternehmen nichts, (1) organisieren manchmal etwas, (2) organisieren etwas jedes Jahr, (3) organsieren mehrere Aktionen jedes Jahr
(0) unternehmen nichts, (1) organisieren manchmal etwas, (2) organisieren etwas jedes Jahr, (3) organsieren mehrere Aktionen jedes Jahr
Viele Schulen organisieren Spendenläufe, Charity-Aktionen (Adventsmärkte) etc. oder/und sie haben Partnerschaften mit Schulen in sich entwickelnden Ländern.
Spenden wirken doppelt - sie helfen den Empfängern und sie reduzieren den Konsum der Gebenden.
1.00
Sonstiger Konsum
Gebrauchte, lang genutzte Geräte
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte vom Staubsauger über den Akkuschrauber bis zum Fernseher sind heute verblüffend preiswert. Hier auf wertige Geräte zu setzen, die lange halten, oder sogar gebrauchte Geräte zu kaufen, hilft Rohstoffe und Energie zu sparen.
So kann auch die Hausmeisterei refurbished kaufen.
1.30
Reparieren statt Neukauf
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte sind leider gar nicht mehr zu reparieren, etwa wenn von der Waschmaschine das Steuergerät kaputt geht und mehr kostet als eine neue Waschmaschine. Und doch gibt es Werkstätten, die Handys, Waschmaschinen, Rasenmäher etc. auch noch reparieren - und auch wenn es ähnlich teuer, wie ein neues Gerät, ist, ist es doch das gute Gefühl, wieder etwas für eine bessere Welt getan zu haben.
0.65