Wohnen, Gebäude
Wärmepumpe oder -netz mit Erneuerbaren Energien
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(0) Öl oder Gas, (1) hybride Wärmepumpen, (2) Luft-Wasser-WP, (3) Sole o.ä.-WP
(0) Öl oder Gas, (1) hybride Wärmepumpen, (2) Luft-Wasser-WP, (3) Sole o.ä.-WP
Wärmepumpen entziehen einem großen Volumen - Luft, Erdreich, Grundwasser - kleine Wärmemengen und addieren diese zu ausreichend Wärme für die Gebäude und die Warmwasserbereitung. Ähnlich wie ein Kühlschrank wird dazu nur ein Kältemittel im Kreis gepumpt und die elektrische Energie ist viel geringer als die gewonnene Wärmeenergie.
Wärmepumpen an sich sind nicht zwingend teuer. Doch Strom ist zu unrecht im Vergleich zu Erdgas teuer, weshalb sich Wärmepumpen nur lohnen, wenn auch insgesamt weniger Wärme in gut gedämmten Gebäuden benötigt wird. Ausgerechnet im kalten Skandinavien haben sich Wärmepumpen längst durchgesetzt, während in Deutschland eine Scheindebatte geführt wird.
Die größte Effizienz haben Wärmepumpen, die aus der Tiefe des Erdreichs die Energie ziehen. Diese sind für Einzelgebäude häufig zu teuer, aber für Quartiere oder ganze Ortschaften und die Nutzung von Wärmenetzen ergeben sich hier enorme Möglichkeiten.
Holzheizungen sind bestenfalls eine (1), da sie weniger schlimm sind, als Öl- und Gas. Sie emittieren aber Feinstaub und wir brauchen Holz für Baumaterialien. Windbruch kann im Wald für die Artenvielfalt verleiben oder für Spanplatten genutzt werden.
2.60
Ernährung
Vegane Tage
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(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Vegan bedeutet auf Fisch, Fleisch, Milch, Käse und andere tierische Lebensmittel zu verzichten. Für viele Menschen undenkbar, zum einen wegen des Geschmacks, und zum anderen, da sie es für ungesund halten.
4.44
Vegetarische Tage
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(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Anders als bei der veganen Ernährung können bei vegetarischer Ernährung auch Milch, Käse oder Eier dabei sein. Vegetarische Tage sind gesund, bedeuten weniger Tierhaltung und damit weniger Verbrauch von Flächen und Wasser.
Wir Deutschen konsumieren mehr als das dreifache an tierischen Produkten was laut EAT-Lancet Commission gesund für uns und den Planeten wäre.
Kantinen und Kioske aber auch Firmenfeste sollten vegane Alternativen anbieten, gern auch über die Vorteile aufklären und im Dialog mit den Mitarbeiter*innen herausfinden, was gut ankommt, und was nicht. Eine regelrechte Bevormundung wird nicht klappen - eher das Gefühl von Stolz, etwas zumindest schon einmal teilweise besser zu machen.
Wir müssen ja nicht gleich Veganer oder Vegetarier werden, sondern vielleicht nur Flexitarier.
3.01
Lebensmittel aus der Region
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(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
Lebensmittel aus der Region, vom Wochenmarkt und vom Hofladen sind nicht weit transportiert (Ausnahmen gibt es natürlich auch dort) worden und stärken die lokale Wirtschaft.
Allerdings gibt es auch ineffiziente kurze Transportwege, wenn Fahrzeuge mit wenig Ladung zu den Verkaufsstellen fahren. E-Mobilität und Lastenfahrräder können hier helfen.
Leider wird vielfach auch das Regionale gegen das Bioangebot ausgespielt: regionale, gespritzte Lebensmittel sind nicht so gut, wie regionale Bio Lebensmittel, und regionales Fleisch nicht so gut für die Umwelt, wie der Verzicht auf Fleisch.
0.23
Bio Lebensmittel
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(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
Bio ist extrem wichtig für die Artenvielfalt. Wir haben das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier und die Folgen sind größer als die des Klimawandels. Pestizide und mineralische Düngemittel gefährden unsere Zukunft. Zudem speichern Böden aus dem Biolandbau in der Regel mehr Kohlenstoff und helfen damit gegen die Klimakatastrophe.
Gegenargument ist häufig, dass die Erträge im Biolandbau niedriger sind als bei der industriellen Landwirtschaft und folglich mehr Wälder abgeholzt werden müssen. Das ist zum Beispiel beim eh nicht uneingeschränkt gesunden Getreide richtig. Aber wenn wir weniger Fleisch essen, weniger Lebensmittel verschwenden und mehr gesunde Hülsenfrüchte essen, haben wir reichlich Flächen zusätzlich zur Verfügung und können die gesamte Welt bio ernähren und sogar noch etwas mehr Wald pflanzen.
Bio in der Kantine oder am Kiosk oder auf Firmenveranstaltungen ist natürlich teurer - aber wenn es nicht irgendwo vorgelebt wird, was erwarten wir dann im privaten Bereich.
1.61
Bio aus der Region
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(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
Was ist besser - der Bio-Apfel aus Neuseeland oder der gespritzte Apfel aus der Region? Antwort: beides falsch. Bio Lebensmittel aus der Region bedeuten weniger Transport und sind somit noch besser als Bio Lebensmittel mit weitem Transport.
Bio in der Kantine oder am Kiosk oder auf Veranstaltungen ist natürlich teurer - aber wenn nicht irgendwo vorgelebt wird, was erwarten wir dann im privaten Bereich. Manchmal ist eine Direktbelieferung von Anbietern aus der Region eine Möglichkeit, Kosten zu sparen.
2.00
Bio aus der Region saisonal
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(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
Saisonale Bio Produkte zusätzlich zu den regionalen Bio Produkten haben zudem weniger Energieaufwand für die Lagerhaltung.
In den jeweiligen Monaten sind andere Produkte saisonal verfügbar, so dass wir uns mit Blick auf einen Saison-Kalender das ganze Jahr über gesund und schmackhaft mit wenig Transport- und Lageraufwand ernähren können.
2.16
Hülsenfrüchte
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(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der sonst meist Getreideprodukte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der sonst meist Getreideprodukte
Hülsenfrüchte sind nicht nur eine alternative pflanzliche Eiweisquelle zu tierischen Produkten, sondern extrem wichtig für die Welternährung. Sie binden Stickstoff aus der Luft im Boden und können im Bioanbau genauso hohe Erträge erzielen, wie in der industriellen Landwirtschaft. Wir müssen also weniger Wälder abholzen.
Außerdem sind Hülsenfrüchte gesünder als Getreide. Harari beschreibt in Sapiens, wie wir vermutlich viel älter werden könnten, würden wir nicht so viel Getreideprodukte essen.
Schließlich sind Hülsenfrüchte wichtig für die Bienen und die Artenvielfalt. Lupine z.B. wächst auch in Norddeutschland und kann für Fleischersatz, Joghurt, Kaffee-Ersatz, Eis oder sogar Nudeln genutzt werden.
0.42
Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
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(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
Lebensmittel werden vom Acker angefangen über die Fabriken und Transportwege bis hin zum Wegwerfen durch uns, die Restaurants und die Supermärkte verschwendet. Das bedeutet letztlich, dass mehr Flächen für den Anbau benötigt werden und damit Wälder abgeholzt werden und mit Spritzmitteln und Dünger die Biodiversität gefährdet wird.
Wir können gezielter einkaufen, Waren nicht nur wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums wegwerfen, Lebensmittel im Haushalt retten (z.B. Bananen einfrieren oder haltbare Aufstriche und Suppen aus übrig gebliebenen Gemüse selbst machen), gezielt gerettete Lebensmittel (z.B. zu kleine oder schrumpelige Waren) retten und an vielen Orten auch übrig gebliebene Lebensmittel spenden, z.B. an die Tafeln.
Kantinen und Kioske und auch Veranstaltungen können vorab die Nachfrage abfragen und so ein Wegschmeißen von Lebensmitteln verhindern. Auch kann bewusst am nächsten Tag ein Gericht angeboten werden, was die Verwertung der Reste vom Vortag anpreist.
0.83
Mobilität
Ladestationen E-Autos
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(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) für alle Kunden/Mitarbeitenden
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) für alle Kunden/Mitarbeitenden
Wer keine Garage oder Hofeinfahrt mit eigener Steckdose hat, ist auf Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum und am Arbeitsplatz angewiesen. Allerdings müssen zuerst die dann anfangs nicht ausgelasteten Lademöglichkeiten da sein, eh dann zeitverzögert die Menschen auf E-Autos umsteigen.
2.60
Fahrradunterstände
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(0) gar nicht, (1) für weniger als 50%, (2) für mehr als 50%, (3) alle können ihre Fahrräder unterstellen
(0) gar nicht, (1) für weniger als 50%, (2) für mehr als 50%, (3) alle können ihre Fahrräder unterstellen
Was in manchen Ländern und Städten unlängst Erfolgsmodell ist, ist in Deutschland noch ein Problem: den Radfahrern Vorrang vor dem Autoverkehr zu geben. Dabei ist die Bereitschaft Fahrrad zu fahren, auch bei schlechtem Wetter, so hoch wie noch nie. E-Lastenfahrräder machen es möglich, auch zumindest auf den Zweitwagen zu verzichten. Ein Unternehmen kann vom Fahrradunterstand mit Lademöglichkeit über das Dienstfahrrad viel tun.
0.41
Soziales
Fair-Trade Produkte
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(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Bei Fair-Trade denken wir meist an das gleichnamige Label - welches mittlerweile auch nicht mehr im Verruf steht. Aber es gibt auch andere Label - manche eher Greenwashing, manche durchaus bemüht, es besser zu machen. Fair ist nicht immer gleich mit bio zu setzen und bio nicht immer fair (manche Label kombinieren aber beides).
Die Bedeutung ist immens: faire Arbeitsbedingungen in der Welt sorgen für weniger Migration, mehr Klimaschutz und eine friedlichere Welt.
Extrem bemerkenswert ist der Hintergrund bei Schokolade und dem Zusammenhang zwischen Kindersklaverei (!) und den gängigen Produkten von Nutella über Kinderschokolade bis zum Mars-Riegel: https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/2020/07/fuer-unsere-schokolade-werden-kinder-in-westafrika-entfuehrt/
Unternehmen können hier also in den Kantinen, Kiosken oder bei der Arbeitskleidung oder dem handgenähten Fußball selbst Vorreiter für eine bessere Welt sein.
3.20
Faire Löhne
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(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
Viele Personen, die über dem Durchschnitt verdienen, können dies nur, weil andere unter dem Durchschnitt verdienen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Über Billiglöhne schimpfen die Verbraucher*Innen, die Preisanhebung um 50 Cent wird aber selten akzeptiert.
Was wir verdienen ist dabei nicht, wie Liberale oder Neoliberale gern meinen, allein eine Frage des Fleißes. Es ist das Produkt (!) aus Fleiß, Können und den richtigen Rahmenbedingungen. Wer viele begabte und fleißige Menschen kennt, die einfach kein Glück haben, entwickelt Empathie und ist bereit, mehr zu zahlen, und sei es über Trinkgelder.
Unternehmen können bei Vergütung insbesondere der weniger gut bezahlten Tätigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Zeichen setzen.
0.74
ehrenamtliches Engagement
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(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Ehrenamt, ob nun bei der Feuerwehr, im Sportverein oder die Hilfe in der Nachbarschaft, ist für das Miteinander und die Gesellschaft enorm wichtig. Unternehmen können hier helfen, Ehrenamt zu würdigen und durch Spenden zu begleiten.
0.74