Energie
Bezug von echtem Ökostrom
2
(0) kein spezieller Tarif, (1) Öko vom herkömmlichen Anbieter, (2) Öko vom lokalen Anbieter (3) bei einem reinen Ökostrom-Anbieter
(0) kein spezieller Tarif, (1) Öko vom herkömmlichen Anbieter, (2) Öko vom lokalen Anbieter (3) bei einem reinen Ökostrom-Anbieter
Naturstrom, Green Planet Energy, Lichtblick, …. gelten als echte Ökostromanbieter, da sie für jeden Kunden entsprechende Kapazitäten Ökostrom einkaufen oder selbst implementieren. Die übrigen Stromanbieter bieten lediglich einen Strommix an. Der Anteil Ökostrom wird als Öko-Tarif an einige Kunden teurer verkauft, während die übrigen Kunden rein theoretisch dann nur die Anteile an Gas, Kohle, etc. beziehen. http://www.imodeler.info/ro?key=CH-QOaGWVa4VRGA7ASEJILQ
0.44
Energiespar-Geräte
2
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
Es ist immer ein Abwägen, ob die Weiternutzung eines älteren Gerätes nicht weniger Energie oder Wasser benötigt als die Produktion eines neuen, energie-effizienten Gerätes. Betrachtet werden muss daher der Energiebedarf entlang des gesamten Produktlebenszykluses (von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung).
Manchmal benötigt jemand ein anderes Gerät und kann sich kein neues leisten - dann ist ein gebrauchtes Gerät von jemandem, der sich ein neues, sparsameres Gerät gekauft hat, natürlich ebenfalls sinnvoll. Bei einigen Geräten werden die Top-Werte nur mit großen Mengen erzielt, also Waschmaschinen mit viel Fassungsvermögen. Da ist zu schauen, ob die Top Werte auch mit geringeren Füllmengen, etwa bei Single-Haushalten, gelten.
0.23
LED Beleuchtung
3
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
LED ‘Birnen’ gibt es mittlerweile für wirklich alle Lampen, auch mit angenehm warmen Lichtfarben.
0.23
Minimierung von Streaming
1
(0) für Streaming von allem (Daten, Fernsehen), (1) für viel Streaming, (2) für seltenes Streaming, (3) für gar kein Streaming
(0) für Streaming von allem (Daten, Fernsehen), (1) für viel Streaming, (2) für seltenes Streaming, (3) für gar kein Streaming
Streaming lässt sich kaum noch aufhalten. Es ist bequem, wenn alle Daten automatisch in der Cloud gesichert sind und von überall zugegriffen werden kann, und es ist ebenso bequem, wenn alle Sendungen nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt geschaut werden können, sondern eben ‘on demand’. Auch kann argumentiert werden, dass die Computer nicht mehr so große Festplatten benötigen und keine CDs oder BlueRays mehr produziert werden müssen.
Am Ende aber bedeutet das Streaming in der ganzen Welt einen erheblichen Energiebedarf und die Infrastrukturen für Sendemasten verschlingen Platz und Rohstoffe und sie verursachen vermutlich auch schädliche Strahlungen. Eine Lösung ist daher, ein Stück weit auf den Komfort zu verzichten und vielleicht auch mehr in die Natur zu gehen statt vor dem Bildschirm zu hocken. Im Detail gibt es noch die Möglichkeit, eher zu Hause mit Glasfaser etwas herunterzuladen, denn unterwegs mit älteren Mobilfunknetzen.
0.39
Balkonkraftwerk
0
(0) für keines, (1) für ein kleines, (2) für ein 600 W und (3) die max. erlaubten 800 W
(0) für keines, (1) für ein kleines, (2) für ein 600 W und (3) die max. erlaubten 800 W
So genannte Balkonkraftwerke sind der Einstieg in das Energiebewusstsein. Ein bis zwei Panele angeschlossen an einen Wechselrichter mit maximal 800 Watt können aktuell ohne Mehrwertsteuer gekauft werden. Sie rechnen sich nach wenigen Jahren - je nachdem, wie viele Geräte wir tagsüber laufen haben (Waschmaschine, Kühlschrank, Rasenmäher, …). Die Panele können auch mehr als 800 W leisten, etwa damit sie auch vor- und nachmittags auf die maximalen 800 W des Wechselrichters kommen. Sie helfen uns, das Rechnen in Watt zu verstehen und den Nutzen zu sehen, wenn wir die Spülmaschine bei Sonnenschein anstellen, und nicht etwa abends. So ein Lastmanagement ist die Zukunft, wenn Stromtarife an das Angebot von Wind und Sonne angepasst werden. Außerdem sind die Besitzer von Balkonkraftwerken natürlich stolz auf ihren Beitrag zu einer besseren Welt und stecken andere an. Das meist komplette Set aus dem Baumarkt oder Internet kann selbst nach Süden oder zur Hälfte nach Osten und Westen ausgerichtet sturmfest verschraubt werden und dann einfach Stecker in die Steckdose und schon findet der Strom den kürzesten Weg, ohne dass diese Menge Strom von außen durch den Zähler läuft und bezahlt werden muss. Umgekehrt fließt aber auch der nicht genutzte Strom zumeist ungezählt (alte Zähler laufen rückwärts und zählen dann doch :-) ins Netz und freut den Stromanbieter.
0.44
Bewegungsmelder
1
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
Bewegungsmelder machen in allen Räumen inklusive Außenbereich Sinn, in denen wir das Licht potentiell zu lange brennen lassen, etwa im Flur, Keller, in der Garage, usw.. Wichtig dabei natürlich, dass das Licht nicht zu lange angeschaltet bleibt.
0.16
Vermeidung von StandBy Zeiten
2
(0) gar nicht, (1) bei einigen Geräten, (2) bei den meisten, (3) bei allen
(0) gar nicht, (1) bei einigen Geräten, (2) bei den meisten, (3) bei allen
Standby Stromverbräuche werden gern angemahnt und hochgerechnet. Wenn ein Fernseher beispielsweise 5 Watt im Standby verbraucht, sind das auf den Tag gerechnet 120 Wattstunden (Wh), also ca. eine Achtel Kilowattstunde, die etwa 35 Cent kostet. Kaum wer wird also für 5 Cent am Tag vom Sofa aufstehen und den Schalter beim Fernseher drücken, oder den WLAN Router nachts ausschalten, oder den Computer herunterfahren. Oder doch? Und wie viele Wattstunden könnten täglich in allen Haushalten eingespart werden? Würde diese Betrachtung dein Handeln beeinflussen?
0.16
Licht unnötig brennen lassen
3
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
Moderne Lampen benötigen wenig Strom, und doch lohnt es sich in der Summe, diese nicht unnötig brennen zu lasen, etwa wenn wir länger nicht im Raum sind.
0.08
Verzicht auf Stromfresser
2
(0) haben viele, (1) haben mehr als zwei, (2) haben ein, zwei (3) haben keine
(0) haben viele, (1) haben mehr als zwei, (2) haben ein, zwei (3) haben keine
Abgesehen davon, dass jedes Gerät einen hohen Stromverbrauch haben kann, ein Kühlschrank nicht regelmäßig abgetaut wird, die Türdichtung undicht ist, die Waschmaschine mit zu hohen Temperaturen und Schleuderzahlen gefahren wird, usw.., gibt es noch einige unnötige Dinge, die viel Strom konsumieren:
Wäschetrockner, Sauna, Luftentfeuchter, Teichpumpen, Aquariumsheizungen, Terrassenheizungen (Heizpilze), usw..
Am einfachsten schaust du, inwieweit du vom Durchschnittsverbrauch in Deutschland abweichst und überlegst dann, woran es liegt. Sofern du ein E-Auto zu Hause lädst, solltest du schauen, was diesem zuzuordnen ist (entweder bietet das Auto diese Auswertung oder du nutzt einen separaten Stromzähler hierfür).
0.39
Ernährung
Vegetarische Tage
1
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Anders als bei der veganen Ernährung können bei vegetarischer Ernährung auch Milch, Käse oder Eier dabei sein. Vegetarische Tage sind gesund, bedeuten weniger Tierhaltung und damit weniger Verbrauch von Flächen und Wasser.
Wir Deutschen konsumieren mehr als das dreifache an tierischen Produkten was laut EAT-Lancet Commission gesund für uns und den Planeten wäre.
Wir müssen ja nicht gleich Veganer oder Vegetarier werden, sondern vielleicht nur Flexitarier.
3.01
Lebensmittel aus der Region
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
Lebensmittel aus der Region, vom Wochenmarkt und vom Hofladen sind nicht weit transportiert (Ausnahmen gibt es natürlich auch dort) worden und stärken die lokale Wirtschaft.
Allerdings gibt es auch ineffiziente kurze Transportwege, wenn Fahrzeuge mit wenig Ladung zu den Verkaufsstellen fahren. E-Mobilität und Lastenfahrräder können hier helfen.
Leider wird vielfach auch das Regionale gegen das Bioangebot ausgespielt: regionale, gespritzte Lebensmittel sind nicht so gut, wie regionale Bio Lebensmittel, und regionales Fleisch nicht so gut für die Umwelt, wie der Verzicht auf Fleisch.
0.23
Bio-Lebensmittel
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
Bio ist extrem wichtig für die Artenvielfalt. Wir haben das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier und die Folgen sind größer als die des Klimawandels. Pestizide und mineralische Düngemittel gefährden unsere Zukunft. Zudem speichern Böden aus dem Biolandbau in der Regel mehr Kohlenstoff und helfen damit gegen die Klimakatastrophe.
Gegenargument ist häufig, dass die Erträge im Biolandbau niedriger sind als bei der industriellen Landwirtschaft und folglich mehr Wälder abgeholzt werden müssen. Das ist zum Beispiel beim eh nicht uneingeschränkt gesunden Getreide richtig. Aber wenn wir weniger Fleisch essen, weniger Lebensmittel verschwenden und mehr gesunde Hülsenfrüchte essen, haben wir reichlich Flächen zusätzlich zur Verfügung und können die gesamte Welt bio ernähren und sogar noch etwas mehr Wald pflanzen.
Bio ist teurer. Aber zum einen können viele Kosten durch weniger Fleisch gespart werden und zum anderen kann intelligent eingekauft und gekocht werden. Dazu gibt es eine Reportage aus dem Ersten mit einer Familie, die mit Hartz IV bio einkauft: https://www.daserste.de/information/ratgeber-service/lebensmittelcheck/sendung/wie-gut-ist-unser-essen-2-bio-aber-guenstig-experiment-100.html. … allerdings ist natürlich auch zu hinterfragen, ob es so geringes Auskommen überhaupt geben muss - Umweltpolitik ist auch Sozialpolitik.
1.61
Bio aus der Region
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
Was ist besser - der Bio-Apfel aus Neuseeland oder der gespritzte Apfel aus der Region? Antwort: beides falsch. Bio-Lebensmittel aus der Region bedeuten weniger Transport und sind somit noch besser als Bio-Lebensmittel mit weitem Transport.
2.00
Bio aus der Region saisonal
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
Saisonale Bio-Produkte zusätzlich zu den regionalen Bio-Produkten haben zudem weniger Energieaufwand für die Lagerhaltung.
In den jeweiligen Monaten sind andere Produkte saisonal verfügbar, so dass wir uns mit Blick auf einen Saison-Kalender das ganze Jahr über gesund und schmackhaft mit wenig Transport- und Lageraufwand ernähren können.
2.16
Leitungswasser
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% anstelle von gekauftem Mineralwasser oder Softdrinks
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% anstelle von gekauftem Mineralwasser oder Softdrinks
Leitungswasser ist erfreulicherweise längst ein Trend. An Schulen gibt es Trinkwasserspender und die Schüler*innen haben ihre Trinkflaschen dabei, und zu Workshops bringen Manager ebenfalls ihre Trinkflaschen mit. Viele Kinder werden gar nicht erst an die ungesunden Zuckergetränke gewöhnt.
Leitungswasser ist strenger kontrolliert als abgefüllte Getränke und spart eine Menge Energie und Verpackung.
Selbst bei Wohnmobilen oder Booten oder an Orten mit Chlorgeruch im Wasser können wir durch gute und regelmäßig getauschte Filter viel Geld, Energie und Verpackung sparen.
1.30
Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
Lebensmittel werden vom Acker angefangen über die Fabriken und Transportwege bis hin zum Wegwerfen durch uns, die Restaurants und die Supermärkte verschwendet. Das bedeutet letztlich, dass mehr Flächen für den Anbau benötigt werden und damit Wälder abgeholzt werden und mit Spritzmitteln und Dünger die Biodiversität gefährdet wird.
Wir können gezielter einkaufen, Waren nicht nur wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums wegwerfen, Lebensmittel im Haushalt retten (z.B. Bananen einfrieren oder haltbare Aufstriche und Suppen aus übrig gebliebenen Gemüse selbst machen), gezielt gerettete Lebensmittel (z.B. zu kleine oder schrumpelige Waren) retten und an vielen Orten auch übrig gebliebene Lebensmittel spenden, z.B. an die Tafeln.
0.83
Mobilität
E-Auto
2
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh
Gegen E-Autos gibt es geradezu feindliche Vorurteile: Kinderarbeit, Kohlestrom, Explosionsgefahr, Bauern werden enteignet, Reichweitenangst, Wertverlust, etc.. Richtig ist: Wie jedes Auto sind auch E-Autos Rohstoff- und Energieverschwendung. Aber wenn Auto, dann ist das E-Auto die beste Lösung, weil Benzin und Diesel in allen Bereichen noch schlechter abschneiden.
Viele Studien bzw. Aussagen von Laien machen einen Fehler: Das umstrittene Lithium darf nicht nur einmal mit seinem Fußabdruck vom Minenabbau gerechnet werden, sondern dieser muss reduziert werden um die vielen Male, die Lithium in den Jahrzehnten immer wieder recycelt wird. Außerdem, was wenige wissen: In Benzin steckt für die Produktion und den Transport meist mehr elektrische Energie auf 100km als in einem E-Auto für die Fahrt benötigt wird.
E-Autos müssten gar nicht so teuer sein und Akkus gar nicht so groß - wichtiger sind Lademöglichkeiten. Strom an öffentlichen Ladesäulen ist aktuell verblüffend teuer wobei es klar wichtiger wäre, die Kosten der Klimakatastrophe und die Luftverschmutzung auf den Benzin- und Dieselpreis aufzuschlagen. http://www.imodeler.info/ro?key=Col-EWhyCbIR_KGGP7mXbLw
2.60
Verzicht auf Flugreisen
2
(0) mehr als eine pro Jahr, (1) eine pro Jahr, (2) eine alle paar Jahre, (3) keine oder seltener als alle 5 Jahre
(0) mehr als eine pro Jahr, (1) eine pro Jahr, (2) eine alle paar Jahre, (3) keine oder seltener als alle 5 Jahre
Fliegen ist für die meisten ein tolles Erlebnis wie das Erleben ferner Orte. Kurzstrecken zu fliegen, sollte zu Recht zu ‘Flug-Scham’ führen - einige Länder planen Inlandflüge komplett zu verbieten.
Das Problem beim Fliegen ist zum einen, dass wir sehr viele Kilometer zurücklegen, auch wenn der Energiebedarf pro Kilometer und Person gar nicht so hoch ist. Zum anderen werden Treibhausgase direkt in die Höhen transportiert, in denen sie uns schaden.
Wir sollten also nur für seltene Fernreisen das Flugzeug nutzen und dafür dann lieber länger an den Orten bleiben. Viele fliegen hingegen mehrmals im Jahr, teilweise innerhalb Europas - manche sogar zu Nachhaltigkeitskonferenzen oder einfach nur, um spontan dem rauen Wetter in Deutschland zu entfliehen. Dummerweise wird Fliegen sogar subventioniert und ist vielfach preiswerter als Bahn oder Auto.
0.83
Müll
Unverpackt kaufen o. Nachfüllpacks
1
(0) nie , (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
(0) nie , (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
Wir sind es gewohnt, dass alles verpackt ist und die Verpackung kümmert uns wenig. Bei einigen Lebensmitteln ist die Verpackung in der Herstellung teurer als der Inhalt. Auf die Verpackung zu achten sendet ein Signal an Hersteller und Handel. Nachfüllpacks sind ebenfalls eine Option.
Bei Lebensmitteln gibt es so genannte Unverpackt-Läden oder wenigstens die Möglichkeit, Pfandbehältnisse (eigener Schritt) oder mitgebrachte Baumwoll-Beutel für loses Gemüse und Obst zu benutzen.
In grundsätzlich allen Märken sollten wir unsere eigenen Taschen dabei haben.
0.65
Müll konsequent trennen
3
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer, auch unterwegs
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer, auch unterwegs
Müll konsequent zu trennen, inklusive Grünabfall, Glas und Papier, ist gar nicht so selbstverständlich, wie anzunehmen ist. Viele geben sich hier wenig Mühe und wissen auch nicht wirklich, was in welche Tonne gehört.
Aber auch besonderer Müll, wie Batterien, Glühlampen, Elektrogeräte etc. wollen richtig entsorgt werden.
0.65
Recycling-Papier
1
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nicht recyceltes Papier ist häufig preiswerter, bedeutet aber Abholzen von Wäldern, Belastung von Gewässern bei der Produktion und einen hohen Energiebedarf.
Recycling-Papier für Klopapier, Schreibpapier, Verpackungen, Briefumschläge, Geschenkpapier, usw. sollte heute selbstverständlich sein. Doch wir müssen darauf achten, und es wählen.
Recycling-Papier gibt es auch schneeweiss, aber es sollte dann nicht chlor- sondern sauerstoffgebleicht sein.
1.23
Papierloses Büro/ Medien
1
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
Papier zu sparen hilft Wälder zu schützen - auch das Recycling Papier bedeutet letztlich mehr Nachfrage dann auch nach frischem Zellstoff aus Bäumen.
Vieles brauchen wir gar nicht erst auszudrucken, sondern können es auf Geräten, die wir eh schon haben, speichern. Banken und Versicherungen bieten an, den Schriftverkehr rein elektronisch durchzuführen und eine Menge Papier zu sparen.
Große Frage natürlich auch, ob wir Bücher und Zeitschriften nicht besser auch digital konsumieren. Nun, wenn wir die Geräte eh schon haben, sind der Download und das Abspeichern für die Umwelt die bessere Alternative. Wenn wir extra Geräte kaufen und diese dann kaum nutzen, ist der ökologische Fußabdruck der Geräte größer als der des eingesparten Papiers. Sieger ist übrigens die Bibliothek/Leihbücherei.
Bücher sind aber auch ein schönes Erlebnis und wenn wir wissen, was in ihnen steht, auch eine schöne Dekoration für unsere Wohnungen. Zeitschriften hingegen sind wenig zeitlos, und wenn wir Artikel später mal benötigen, ist die Online-Suche ehedem leichter.
0.61
Kompost
2
(0) gar nichts, (1) einiges, (2) das meiste, (3) alles
(0) gar nichts, (1) einiges, (2) das meiste, (3) alles
Das Minimum ist die Nutzung der Komposttonne des Entsorgungsunternehmens. Wer einen Garten hat, sollte den Kompost selbst anlegen und schauen, was alles darauf kann, vom Kaffeefilter über die Schalen von Bioobst und -gemüse bis zu natürlich den Garten’abfällen’.
Essensreste gehören nicht in den Kompost wegen der Gefahr von Ratten. Allerdings gibt es auch hier Möglichkeiten. Zum Beispiel sind Bokashi mit so genannten effektiven Mikroorganismen eine Möglichkeit, den Kompost essigsauer zu fermentieren, damit dieser danach direkt von Kompostwürmern vererdet werden kann. Zur Unterstützung der Mikroorganismen (EM^2) kann noch Pflanzenkohle und Tonmineral zugegeben werden. Die Pflanzenkohle kann übrigens ganz praktisch auch mit Pyrolyse-Kochern aus dem eigenen Baumschnitt aus dem Garten hergestellt werden - eine nette Alternative zum Grillen und ein eigener Punkt in der Liste möglicher Schritte.
So ein Kompost speichert dann viel Kohlenstoff (CO2) und Feuchtigkeit gegen dürre Sommer und sorgt im Garten für hohe Erträge. Tatsächlich sind viele Komposthaufen eher auf eine physikalische Zersetzung und Freisetzung von viel CO2.
0.53
Mehrweg
2
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nach unverpackt und bei Getränken nach dem Leitungswasser ist das beste, was wir tun können, in Mehrwegbehältern unsere Lebensmittel zu kaufen. (Übrigens gibt es für Büromaterial auch Mehrweg-Versandkisten wie auch bei manch regionalem Lieferdienst). Frage dabei auch, ob die Behälter leer durch ganz Deutschland transportiert werden, oder auch norddeutsches Bier in die leere Flasche bayrischen Biers fließt und umgekehrt. Nächste Frage, was es an Energie kostet, die Behältnisse zu reinigen. Verbundverpackungen oder gut zu recycelnde Dosen sind in manchen Studien die bessere Alternative. Bei solchen Studien muss genau geschaut werden, was da verglichen wird. Letztlich gilt es regional Kreisläufe zu schließen.
Nächste Frage, ob die Behälter aus Glas oder Plastik sein sollen - Glas wird häufiger wiederverwertet, Plastik ist leichter und bedeutet weniger Energie beim Transport.
0.81
Flohmärkte, Repair-Cafes, Kleinanzeigen statt Wegschmeißen
1
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Vieles wird tatsächlich weggeschmissen, obgleich andere damit noch etwas anfangen könnten. Es ist bequemer für uns, es nicht zu reparieren, als einen Stand auf dem Flohmarkt zu haben oder es für wenig Geld versenden zu müssen. Doch das gute Gefühl, das Richtige zu tun, motiviert.
0.24
Lebensmittel selbst herstellen
1
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) vieles, (3) so gut wie alles, was geht
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) vieles, (3) so gut wie alles, was geht
Wir sind es gewohnt sichere und haltbare Lebensmittel komfortabel im Supermarkt zu kaufen. Diese sind verpackt und da wir den Müll trennen, haben wir kaum ein Problem damit.
Tatsächlich wird aber nur ein gewisser Teil des Mülls recycelt - vieles wird verbrannt oder immer noch exportiert.
Wir können aber viele Lebensmittel selbst machen und die Zutaten unverpackt oder mit wenig Verpackung kaufen. Es ist ein gewisser Aufwand aber es spart Geld und eine Menge Verpackung. Wir können Brot, Brotaufstriche, Saucen, Säfte, Marmelade, …, alles, was sonst verpackt gekauft würde, selbst machen. Das Obst kann aus dem Garten oder von Obstwiesen kommen - das fördert die Nachfrage nach Insekten-freundlichen Obstwiesen und wenn wir all dies mit anderen zusammen machen oder wenigstens die Ausbeute gegenseitig austauschen, stärken wir die Community.
0.39
Flächennutzung
Vermeidung von Flächenversiegelung
2
(0) keine Rücksicht, (1) einiger Verzicht, (2) viel Verzicht, (3) maximal möglicher Verzicht
(0) keine Rücksicht, (1) einiger Verzicht, (2) viel Verzicht, (3) maximal möglicher Verzicht
Flächenversiegelung ist nicht nur in wachsenden Zivilisationen, sondern auch in Deutschland ein Problem. Wir leben auf zu viel Wohnfläche, bauen immer noch neue Straßen und Hofeinfahrten und auch unsere Terrassen werden immer größer.
Hier gezielt auf Wohnfläche zu verzichten, in die Höhe zu bauen, wasserdurchlässige Pflasterung, Gründächer (eigener Punkt) und unter Abwägung aller Vor- und Nachteile das eigne Haus in die Höhe zu erweitern, um mehr Menschen auf der gleichen versiegelten Fläche das Wohnen zu ermöglichen, sind wertvolle Schritte. Übrigens ist ein englischer Rasen ökologisch wenig wertvoll, verglichen etwa mit einer Blumen- oder Kleewiese oder einem Gemüsegarten.
0.83
Insektenhotels, Vogelhäuser, Feldermauskästen, ...
1
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) maximal
Insektenhotels oder einfach nur alte, höhere Baumstümpfe und Totholz auf dem Boden, Nistkästen und wenn sinnvoll auch Fledermauskästen sind tolle Möglichkeiten, die Biodiversität im eigenen Umfeld zu maximieren.
0.48
Vogelfütterung im Winter
1
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) maximal
Früher galt es als umstritten, ob Vögel gefüttert werden sollen, oder ob sie hierdurch verlernen selbst Futter zu finden und stattdessen die Konzentration vieler Vögel an einem Ort Krankheiten fördert. Heute ist klar, dass wir mit unseren gepflegten Gärten, Laubsaugern und perfekten Mähdreschern zu wenig für die Vögel übrig lassen und diese gefüttert werden müssen. Viele argumentieren, dass wir sie sogar im Sommer füttern sollten.
0.32
Insektenfreundliche Blühpflanzen
2
(0) gar nicht, (1) an einigen Stellen, (2) an vielen Stellen, (3) an allen Stellen und ggf. auch unterwegs
(0) gar nicht, (1) an einigen Stellen, (2) an vielen Stellen, (3) an allen Stellen und ggf. auch unterwegs
Kaum zu glauben, dass die Zukunft unserer Ernährung von dem Einsatz von Pestiziden und deren Einfluss auf Insekten, die unsere Pflanzen bestäuben müssen, abhängt. Viele Bestäuber sind vor dem Aussterben bedroht und neben dem Kauf von Bio können wir auf unseren Flächen diesen Insekten Blüten anbieten. Tatsächlich sind manche Pflanzen weder Bienen- noch Vogelfreundlich. Andererseits sind Obstbäume und die meisten Gemüsesorten bereits tolle Möglichkeiten, Bienen, Hummeln etc. zu fördern. Bei den Blumenwiesen gibt es ein- und mehrjährige.
0.64
Bio-Gemüse- und Obstanbau
1
(0) gar nicht, (1) einiges, (2) vieles, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) einiges, (2) vieles, (3) maximal
Schaden wir den regionalen Biobauern, wenn wir jetzt selbst etwas im Garten anpflanzen?
Nein, denn kaum jemand wird sich selbst versorgen können. Das Hauptproblem ist vielmehr die Nutzung von Flächen. Englische Rasen, Zierpflanzen, Unkrautvernichtung etc. schaden den Böden und der Artenvielfalt. Benötigt werden stattdessen naturfreundliche Nutzpflanzen.
Es ist ein großartiges Gefühl, etwas selbst anzubauen, und sei es auf der Fensterbank das Smoothie-Gras oder auf dem Balkon die Tomaten. Wer für den Garten wenig Zeit hat, sollte sich mit Permakultur und mehrjährigen Pflanzen beschäftigen.
1.56
Seltene Arten pflanzen
1
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) immer, wenn es Alternativen gibt
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) immer, wenn es Alternativen gibt
Seltene und exotische (keinen invasiven) Arten haben zwar häufig weniger Erträge als unsere Standardkartoffeln, -äpfel oder -tomaten, aber sie sind meist besonders schmackhaft, regen zu Gesprächen mit anderen an und helfen die Artenvielfalt zu erhöhen.
0.96
Verzicht auf Unkraufvernichtungsmittel
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Bürgersteige können mechanisch oder durch Flammen krautfrei gehalten werden oder das Kraut kann eben auch mal wachsen. Die Beete können mechanisch krautfrei gehalten oder von vornherein so angelegt werden, dass Kraut keine Rolle spielt. Pestizide sind eine der Hauptursachen für Artensterben und Gewässerbelastungen.
0.24
Verzicht auf Streusalz
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Streusalz ist bequem und sicher, aber für Haustiere, die Bäume und das Oberflächenwasser eine erhebliche Belastung. Diese durch Split zu ersetzen bedeutet mehr Aufwand, lohnt sich aber.
0.24
Soziales
Fair-Trade Produkte
1
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer, auch unterwegs
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer, auch unterwegs
Bei Fair-Trade denken wir meist an das gleichnamige Label - welches mittlerweile auch nicht mehr im Verruf steht. Aber es gibt auch andere Label - manche eher Greenwashing, manche durchaus bemüht, es besser zu machen. Fair ist nicht immer gleich mit bio zu setzen und bio nicht immer fair (manche Label kombinieren aber beides).
Die Bedeutung ist immens: faire Arbeitsbedingungen in der Welt sorgen für weniger Migration, mehr Klimaschutz und eine friedlichere Welt.
Extrem bemerkenswert ist der Hintergrund bei Schokolade und dem Zusammenhang zwischen Kindersklaverei (!) und den gängigen Produkten von Nutella über Kinderschokolade bis zum Mars-Riegel: https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/2020/07/fuer-unsere-schokolade-werden-kinder-in-westafrika-entfuehrt/
3.20
Kleidung
Auftragen, Second Hand
2
(0) gar nicht, (1) hin und wieder, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) hin und wieder, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele erfreuen sich der Abwechslung durch neue Kleidungsstücke oder wachsen einfach nur schnell. Wer Kleidung nur kurz trägt, sollte Second Kleidung probieren und wenigstens seine nicht mehr getragenen Kleidungsstücke verkaufen oder einem Sozialladen spenden. Andere tragen ohne Anspruch auf Abwechslung wenige Kleidungsstücke, bis sie auseinander fallen. Das geht natürlich am besten mit höherwertigen Kleidungsstücken.
2.18
Bio-Baumwolle/Leinen/Hanf/Holzfaser/ zertifizierte Schurwolle
1
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) alles
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) alles
Global ist konventionelle Baumwolle ein Umweltproblem wegen des Einsatzes von Spritzmitteln und des hohen Wasserverbrauchs. Dazu kommt, dass die Textilfabriken beim konventionellen Färben ganze Flüsse vergiften und Menschen ausbeuten.
Neben ökologischer Baumwolle gibt es noch andere Naturfasern mit teilweise wesentlich geringerem Schaden für die Umwelt.
Bei Schurwolle ist auf die Zertifizierung zu achten, die Tierleid ausschließt.
Übrigens gibt es mittlerweile auch Outdoor-Kleidung aus dichtgewebter Biobaumwolle als Alternative zu den Kunststofffasern. Kunststofffasern lassen beim Waschen auch immer Mikroplastik in die Abwässer gelangen und Mikroplastik in der Umwelt führt möglicherweise zu multiresistenten Superkeimen - eine lange Geschichte.
Bei den Punkten für Kleidung könnt ihr, wenn ihr keine konventionelle Baumwolle kauft, sondern mal Recycling- und mal Bio-Baumwolle wählt, euch bei beiden volle 3 Punkte geben.
Bio geht übrigens auch bei Gardinen, Tischdecken und Bettwäsche!!!
1.69
Recycling Baumwolle
1
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
Sogar große, konventionelle Kleidungsgeschäfte nehmen teilweise alte Kleidung zurück und versprechen, daraus neue Garne zu produzieren. Häufig ist dabei das Problem die Qualität der kurzlebigen Kleidung, die sich dann schwer recyceln lässt und doch wieder in der Müllverbrennungsanlage oder auf der Halde in sich entwickelnden Ländern landet.
Bei den Punkten für Kleidung könnt ihr, wenn ihr keine konventionelle Baumwolle kauft, sondern mal Recycling- und mal Bio-Baumwolle wählt, euch bei beiden volle 3 Punkte geben.
1.61
Recycelte Kunstfasern ohne giftige Imprägnierung
1
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
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Insbesondere die Hersteller von Outdoor-Kleidung nutzen mittlerweile recycelte PET-Flaschen für ihre Garne und sie verzichten auch auf die schlimmsten Chemikalien, wie z.B. PFCs. Dennoch ist immer die Frage, ob wir im Alltag Kleidung anziehen müssen, die für den Himalaya konzipiert ist. Denn Kunstfasern auch vom Kunststoff-Fliespullover geben Mikroplastik an das Abwasser ab. Manche nutzen einen Waschbeutel, der diese Kunststofffaser-Reste auffangen soll.
Die drei Punkte gelten natürlich nur für Kleidung, die nicht mit Bio-Naturfasern hergestellt wird, wie etwa Badehosen oder Trekking-Sandalen.
0.57
Körperpflege
Naturkosmetik
1
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Alle großen Drogerie-Discounter haben mittlerweile in allen Bereichen Naturkosmetik - vom Deo über den Lippenstift bis zur Sonnencreme (wobei nachhaltige Sonnencremes eine echte Herausforderung sind, wie Tests immer wieder belegen).
Zum einen ist Naturkosmetik in der Regel gesünder, und zum anderen gelangen keine nicht-abbaubaren Stoffe in die Umwelt und wurden keine Tiere gequält, um die Wirkungen zu testen.
0.44
Reinigungsprodukte
Bio-Reinigungsmittel
1
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Bio-Reinigungsmittel finden sich in allen Super- und Drogeriemärkten. Wesentliche Merkmale sind die biologische Abbaubarkeit und natürlich die pflanzlichen Rohstoffe als Alternative zu erdölbasierten Rohstoffen.
Auch wenn konventionelle Reinigungsmittel als unbedenklich eingestuft werden, sind Bio-Reinigungsmittel mit Sicherheit unbedenklicher.
0.44
selbst gemachte Bio-Reinigungsmittel
0
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Es ist verblüffend, was wir mit Zitronensäure und Haushaltsessig an eigenen Reinigern herstellen können.
0.57
Sonstiger Konsum
gebrauchte oder langelebige Möbel
2
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Viele Möbel halten es nicht aus, verschoben oder gar auseinander und wieder zusammengebaut zu werden. Sie sind in erster Linie billig und das Geschäftsmodell ist, dass nach ein paar Jahren wir neue Möbel kaufen wollen. Zu schauen, wie wertig die Möbel sind und diese dann auch mal reparieren zu können, bringt uns ein ganzes Stück weiter auf dem Weg zur besseren Welt. Verblüffend auch, was es für gute Stücke auf dem Gebrauchtmarkt gibt.
1.30
ökologische Möbel
1
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Ökologische Möbel sind aus Naturmaterialien ohne bedenkliche chemische Zusätze oder Lacke. Sie sind meist sehr teuer, halten aber auch viele Jahrzehnte und lassen sich in der Regel gut reparieren und renovieren.
Die Spanplatten in billigen Möbeln sind mit üblen Chemikalien versetzt, die bei der Verbrennung in der Müllverbrennungsanlage giftige Gase und Schlacken erzeugen.
0.26
Verzicht auf Laubsauger
3
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Laubsauger sind noch schlimmer als die Idee kleine Rasenflächen mit großem Rasenmähtraktor überhaupt und dann stundenlang zu mähen. Boys with toys. Die Laubsauger emittieren Lärm und Feinstaub und schaden den Bodenlebewesen mehr als Harke oder Besen.
0.11
Gebrauchte, lang genutzte Geräte
1
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Viele Geräte vom Staubsauger über den Akkuschrauber bis zum Fernseher sind heute verblüffend preiswert. Hier auf wertige Geräte zu setzen, die lange halten, oder sogar gebrauchte Geräte zu kaufen, hilft Rohstoffe und Energie zu sparen.
1.30
Leihen (Nachbarn, Baumarkt, ...), Verleihen
1
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Gerade weil Geräte so preiswert sind, tendieren wir dazu, uns alle möglichen Geräte auch selbst zu kaufen und nicht etwa auszuleihen, sei es von den Nachbarn oder vom Werkzeugverleih. Die großen Baumärkte bieten mittlerweile alle einen Mietservice.
0.65
Reparieren statt Neukauf
1
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Viele Geräte sind leider gar nicht mehr zu reparieren, etwa wenn von der Waschmaschine das Steuergerät kaputt geht und mehr kostet als eine neue Waschmaschine. Und doch gibt es Werkstätten, die Handys, Waschmaschinen, Rasenmäher etc. auch noch reparieren - und auch wenn es ähnlich teuer, wie ein neues Gerät ist, ist es doch das gute Gefühl, wieder etwas für eine bessere Welt getan zu haben.
0.65
Verzicht auf Gadgets (Roboter, elektr. Kinderspielzeug...)
3
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Was Neues zu haben, macht glücklich. Immer mehr werden uns technische Produkte angeboten, vom blinkenden Kinderschuh über billige E-Scooter bis hin zum Grill mit eingebautem Lüfter. Hier zu überlegen, ob es auch ohne geht und wie lang die Geräte wohl halten werden und was die Entsorgung von solchem Elektroschrott bedeutet, emanzipiert uns von den Konsumfallen.
0.65
Verzicht auf Feuerwerk und Böller
3
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
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Böller und Feuerwerk sind in jeder Hinsicht ein Problem: für die Tierwelt, die Umwelt und die Menschen, die diese herstellen. Die Feinstaubbelastung ist horrend. Und das alles nur, weil sich Menschen hierüber Aufmerksamkeit und Bewunderung erhoffen.
0.25
Retouren im Online-Handel vermeiden
1
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
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Retouren sind ein großes Problem geworden - viele Retouren werden schlicht verbrannt, weil die Logistik teuer als die Ware ist. Gerade bei Kleidung sollten wir nach detaillierten Größenangaben recherchieren, so dass die Kleidung dann auch passt. Einfach drei Größen zu bestellen und ganz selbstverständlich zwei dann zurückzusenden ist Verschwendung von Energie und Ressourcen. Aber auch andere Produkte müssten nicht zurückgesendet werden, wenn wir vorher besser recherchierten, ob diese denn unseren Erwartungen entsprechen.
0.32
nicht-nachhaltige Hobbies
3
(0) habe welche, (1) sehr selten, (2) gestalte diese umweltfreundlich, (3) habe keine,
(0) habe welche, (1) sehr selten, (2) gestalte diese umweltfreundlich, (3) habe keine,
Gemeint sind hier nicht die Skaterbahn oder der Kunstrasen-Sportplatz, sondern Motorsport, Ski-Fahren auf künstlich beschneiten Pisten, Kiten in Vogelschutzgebieten, Segelboote mit Bioziden am Unterwasserschiff, Golfen mit hohem Wasser- und Pestizid-Einsatz, Quad-Fahrten in die Natur, Fallschirmspringen, u.ä.. Natürlich machen diese Hobbies Spaß, weshalb es belohnt wird, wenn wir hier aktiv die umweltfreundlicheren Alternativen wählen und so ein Umdenken auch bei anderen erreichen.
1.00