Ernährung
Vegane Tage
0
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Vegan bedeutet auf Fisch, Fleisch, Milch, Käse und andere tierische Lebensmittel zu verzichten. Für viele Menschen undenkbar, zum einen wegen des Geschmacks, und zum anderen, da sie es für ungesund halten.
4.44
Vegetarische Tage
0
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Anders als bei der veganen Ernährung können bei vegetarischer Ernährung auch Milch, Käse oder Eier dabei sein. Vegetarische Tage sind gesund, bedeuten weniger Tierhaltung und damit weniger Verbrauch von Flächen und Wasser.
Wir Deutschen konsumieren mehr als das dreifache an tierischen Produkten was laut EAT-Lancet Commission gesund für uns und den Planeten wäre.
Kantinen und Kioske aber auch Firmenfeste sollten vegane Alternativen anbieten, gern auch über die Vorteile aufklären und im Dialog mit den Mitarbeiter*innen herausfinden, was gut ankommt, und was nicht. Eine regelrechte Bevormundung wird nicht klappen - eher das Gefühl von Stolz, etwas zumindest schon einmal teilweise besser zu machen.
Wir müssen ja nicht gleich Veganer oder Vegetarier werden, sondern vielleicht nur Flexitarier.
3.01
Lebensmittel aus der Region
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
Lebensmittel aus der Region, vom Wochenmarkt und vom Hofladen sind nicht weit transportiert (Ausnahmen gibt es natürlich auch dort) worden und stärken die lokale Wirtschaft.
Allerdings gibt es auch ineffiziente kurze Transportwege, wenn Fahrzeuge mit wenig Ladung zu den Verkaufsstellen fahren. E-Mobilität und Lastenfahrräder können hier helfen.
Leider wird vielfach auch das Regionale gegen das Bioangebot ausgespielt: regionale, gespritzte Lebensmittel sind nicht so gut, wie regionale Bio Lebensmittel, und regionales Fleisch nicht so gut für die Umwelt, wie der Verzicht auf Fleisch.
0.23
Bio Lebensmittel
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
Bio ist extrem wichtig für die Artenvielfalt. Wir haben das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier und die Folgen sind größer als die des Klimawandels. Pestizide und mineralische Düngemittel gefährden unsere Zukunft. Zudem speichern Böden aus dem Biolandbau in der Regel mehr Kohlenstoff und helfen damit gegen die Klimakatastrophe.
Gegenargument ist häufig, dass die Erträge im Biolandbau niedriger sind als bei der industriellen Landwirtschaft und folglich mehr Wälder abgeholzt werden müssen. Das ist zum Beispiel beim eh nicht uneingeschränkt gesunden Getreide richtig. Aber wenn wir weniger Fleisch essen, weniger Lebensmittel verschwenden und mehr gesunde Hülsenfrüchte essen, haben wir reichlich Flächen zusätzlich zur Verfügung und können die gesamte Welt bio ernähren und sogar noch etwas mehr Wald pflanzen.
Bio in der Kantine oder am Kiosk oder auf Firmenveranstaltungen ist natürlich teurer - aber wenn es nicht irgendwo vorgelebt wird, was erwarten wir dann im privaten Bereich.
1.61
Bio aus der Region
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
Was ist besser - der Bio-Apfel aus Neuseeland oder der gespritzte Apfel aus der Region? Antwort: beides falsch. Bio Lebensmittel aus der Region bedeuten weniger Transport und sind somit noch besser als Bio Lebensmittel mit weitem Transport.
Bio in der Kantine oder am Kiosk oder auf Veranstaltungen ist natürlich teurer - aber wenn nicht irgendwo vorgelebt wird, was erwarten wir dann im privaten Bereich. Manchmal ist eine Direktbelieferung von Anbietern aus der Region eine Möglichkeit, Kosten zu sparen.
2.00
Bio aus der Region saisonal
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
Saisonale Bio Produkte zusätzlich zu den regionalen Bio Produkten haben zudem weniger Energieaufwand für die Lagerhaltung.
In den jeweiligen Monaten sind andere Produkte saisonal verfügbar, so dass wir uns mit Blick auf einen Saison-Kalender das ganze Jahr über gesund und schmackhaft mit wenig Transport- und Lageraufwand ernähren können.
2.16
Hülsenfrüchte
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der sonst meist Getreideprodukte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der sonst meist Getreideprodukte
Hülsenfrüchte sind nicht nur eine alternative pflanzliche Eiweisquelle zu tierischen Produkten, sondern extrem wichtig für die Welternährung. Sie binden Stickstoff aus der Luft im Boden und können im Bioanbau genauso hohe Erträge erzielen, wie in der industriellen Landwirtschaft. Wir müssen also weniger Wälder abholzen.
Außerdem sind Hülsenfrüchte gesünder als Getreide. Harari beschreibt in Sapiens, wie wir vermutlich viel älter werden könnten, würden wir nicht so viel Getreideprodukte essen.
Schließlich sind Hülsenfrüchte wichtig für die Bienen und die Artenvielfalt. Lupine z.B. wächst auch in Norddeutschland und kann für Fleischersatz, Joghurt, Kaffee-Ersatz, Eis oder sogar Nudeln genutzt werden.
0.42
Leitungswasser
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% anstelle von gekauftem Mineralwasser oder Softdrinks
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% anstelle von gekauftem Mineralwasser oder Softdrinks
Leitungswasser ist erfreulicherweise längst ein Trend. An Schulen gibt es Trinkwasserspender und die Schüler*innen haben ihre Trinkflaschen dabei, und zu Workshops bringen Manager ebenfalls ihre Trinkflaschen mit. Viele Kinder werden gar nicht erst an die ungesunden Zuckergetränke gewöhnt.
Leitungswasser ist strenger kontrolliert als abgefüllte Getränke und spart eine Menge Energie und Verpackung.
Unternehmen können Wasserspender aufstellen - ggf. auch mit Filtern arbeiten, etwa um Chlorgerüche zu entfernen.
1.30
Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
Lebensmittel werden vom Acker angefangen über die Fabriken und Transportwege bis hin zum Wegwerfen durch uns, die Restaurants und die Supermärkte verschwendet. Das bedeutet letztlich, dass mehr Flächen für den Anbau benötigt werden und damit Wälder abgeholzt werden und mit Spritzmitteln und Dünger die Biodiversität gefährdet wird.
Wir können gezielter einkaufen, Waren nicht nur wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums wegwerfen, Lebensmittel im Haushalt retten (z.B. Bananen einfrieren oder haltbare Aufstriche und Suppen aus übrig gebliebenen Gemüse selbst machen), gezielt gerettete Lebensmittel (z.B. zu kleine oder schrumpelige Waren) retten und an vielen Orten auch übrig gebliebene Lebensmittel spenden, z.B. an die Tafeln.
Kantinen und Kioske und auch Veranstaltungen können vorab die Nachfrage abfragen und so ein Wegschmeißen von Lebensmitteln verhindern. Auch kann bewusst am nächsten Tag ein Gericht angeboten werden, was die Verwertung der Reste vom Vortag anpreist.
0.83
Mobilität
Verzicht auf eigenes Auto/Motorrad
0
(0) keiner, (1) weniger als die Hälfte, (2) mindestens die Hälfte, (3) alle, die ein einzelnes Fahrzeug zugeteilt bekämen, verzichten
(0) keiner, (1) weniger als die Hälfte, (2) mindestens die Hälfte, (3) alle, die ein einzelnes Fahrzeug zugeteilt bekämen, verzichten
Trotz Anspruch auf einen eigenen Dienstwagen auf diesen zu verzichten oder sich Autos im Pool mit anderen zu teilen, erlaubt viel Geld zu sparen und ist gut für eine bessere Welt.
2.33
E-Auto
2
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh … jeweils auf den Durchschnitt der Flotte bezogen
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh … jeweils auf den Durchschnitt der Flotte bezogen
Gegen E-Autos gibt es geradezu feindliche Vorurteile: Kinderarbeit, Kohlestrom, Explosionsgefahr, Bauern werden enteignet, Reichweitenangst, Wertverlust, etc.. Richtig ist: Wie jedes Auto sind auch E-Autos Rohstoff- und Energieverschwendung. Aber wenn Auto, dann ist das E-Auto die beste Lösung, weil Benzin und Diesel in allen Bereichen noch schlechter abschneiden.
Viele Studien bzw. Aussagen von Laien machen einen Fehler: Das umstrittene Lithium darf nicht nur einmal mit seinem Fußabdruck vom Minenabbau gerechnet werden, sondern dieser muss reduziert werden um die vielen Male, die Lithium in den Jahrzehnten immer wieder recycelt wird. Außerdem, was wenige wissen: In Benzin steckt für die Produktion und den Transport meist mehr elektrische Energie auf 100km als in einem E-Auto für die Fahrt benötigt wird.
E-Autos müssten gar nicht so teuer sein und Akkus gar nicht so groß - wichtiger sind Lademöglichkeiten. Strom an öffentlichen Ladesäulen ist aktuell verblüffend teuer, wobei es klar wichtiger wäre, die Kosten der Klimakatastrophe und die Luftverschmutzung auf den Benzin- und Dieselpreis aufzuschlagen. http://www.imodeler.info/ro?key=Col-EWhyCbIR_KGGP7mXbLw
2.60
ÖP(N)V
0
(0) kein ÖP(NV), (1) weniger als die Hälfte der Strecken und Zeiten mit ÖP(NV), (2) mehr als die Hälfte, (3) alle Strecken und Zeiten (z.B. stündlich.)
(0) kein ÖP(NV), (1) weniger als die Hälfte der Strecken und Zeiten mit ÖP(NV), (2) mehr als die Hälfte, (3) alle Strecken und Zeiten (z.B. stündlich.)
Der öffentliche Personennahverkehr und auch der Fernverkehr mit Bahn und Bus (bei Bus wird weiter die Infrastruktur Straße benötigt) bedeutet je nach Auslastung erheblich weniger Energie- und Ressourcenbedarf als der Individualverkehr mit Autos oder Motorrädern.
Fernbusse schneiden nur so gut ab, weil sie sich auf gut ausgelastete Strecken beschränken, während die Bahn auch zu ungünstigen Zeiten fahren und entlegene Orte verbinden muss, was dann zu weniger als halb-volle Zügen führt.
Unternehmen können Geschäftsreisen mit ÖPV durchführen und Kunden und Mitarbeiter*innen ermuntern oder gar fördern bei der Nutzung von ÖP(N)V.
0.39
Verzicht auf SUV o.ä.
3
(0) großes SUV, Bus, (1) extrem sparsame Großraumfahrzeuge, (2) Mittelklasse, (3) Klein- u. Kompaktwagen
(0) großes SUV, Bus, (1) extrem sparsame Großraumfahrzeuge, (2) Mittelklasse, (3) Klein- u. Kompaktwagen
Ein Premium SUV kann weit über 2,5 Tonnen wiegen und verbraucht mehr als das Doppelte sparsamer Fahrzeuge. Van, Bus sind da ähnlich - haben aber manchmal eine Berechtigung, etwa als dann auch wirklich genutzte 7-Sitzer oder für regelmäßige Transporte. Für seltene Transporte sollte es Leihwagen in der Nähe oder Anhänger geben. Global gibt es einen Trend zu SUVs. Diese geben uns unbewusst das Gefühl der Robustheit, des Durchkommens. Sie verstärken das so genannte Attributions- oder auch das Distinktionsbedürfnis. Wir glauben das tolle Auto sind wir.
0.42
Verzicht auf Flugreisen
3
(0) mehr als eine pro Jahr, (1) eine pro Jahr, (2) eine alle paar Jahre, (3) keine oder seltener als alle 5 Jahre
(0) mehr als eine pro Jahr, (1) eine pro Jahr, (2) eine alle paar Jahre, (3) keine oder seltener als alle 5 Jahre
Fliegen ist für die meisten ein tolles Erlebnis wie das Erleben ferner Orte. Kurzstrecken zu fliegen, sollte zu Recht zu ‘Flug-Scham’ führen - einige Länder planen Inlandflüge komplett zu verbieten.
Das Problem beim Fliegen ist zum einen, dass wir sehr viele Kilometer zurücklegen, auch wenn der Energiebedarf pro Kilometer und Person gar nicht so hoch ist. Zum anderen werden Treibhausgase direkt in die Höhen transportiert, in denen sie uns schaden.
Wir sollten also nur für seltene Fernreisen das Flugzeug nutzen und dafür dann lieber länger an den Orten bleiben. Viele Geschäftsreisende fliegen hingegen mehrmals im Jahr, teilweise innerhalb Europas - manche sogar zu Nachhaltigkeitskonferenzen. Dummerweise wird Fliegen sogar subventioniert und ist vielfach preiswerter als Bahn oder Auto.
0.83
Fahrrad statt Auto
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Keine Frage - das Auto stehen zu lassen und das Fahrrad zu nehmen ist ein stolzes Gefühl und gesund. Wer sich nicht auspowern mag - etwa auf dem Weg zur Arbeit, kann ein E-Bike erwägen. Wer viel zu transportieren hat, ein Lastenfahrrad. Häufig können wir uns auch mit anderen ein Lastenfahrrad teilen. Und wer schlechtes Wetter scheut, findet heute tolle Fahrradkleidung, die das Argument komplett entkräftet. Hier können Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen fördern.
0.55
Fahrgemeinschaften
2
(0) fahren immer einzeln, (1) hin und wieder, (2) meistens, (3) grundsätzlich, wenn möglich, mit anderen fahrend
(0) fahren immer einzeln, (1) hin und wieder, (2) meistens, (3) grundsätzlich, wenn möglich, mit anderen fahrend
Viele Strecken und Zeiten werden nicht vom Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) bedient. Häufig lohnt es sich dann, mit anderen zusammen im Auto zu fahren. Selbst wenn dafür das Auto zu Hause stehen gelassen wird und die Zeiten angepasst werden müssen, kann es uns doch stolz machen, mit Blick auf einer bessere Welt das Richtige zu tun.
Neben Fahrgemeinschaften im Bekanntenkreis gibt es auch Portale, die Fahrgemeinschaften organisieren - häufig auch für längere Fahrten. Als Arbeitgeber können hier die Kommunen etwas für ihre Mitarbeiter*innen organisieren.
0.39
Müll
Unverpackt kaufen o. Nachfüllpacks
1
(0) nie , (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
(0) nie , (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
Wir sind es gewohnt, dass alles verpackt ist und die Verpackung kümmert uns wenig. Bei einigen Lebensmitteln ist die Verpackung in der Herstellung teurer als der Inhalt. Auf die Verpackung zu achten sendet ein Signal an Hersteller und Handel. Nachfüllpacks sind ebenfalls eine Option.
Bei Lebensmitteln gibt es so genannte Unverpackt-Läden oder wenigstens die Möglichkeit, Pfandbehältnisse (eigener Schritt) oder mitgebrachte Baumwoll-Beutel für loses Gemüse und Obst zu benutzen. Zum Auffüllen der Pantry oder zum Catering von Veranstaltungen sollte also auf die Verpackung geachtet werden.
Büromaterial kann in Pfandkisten (z.B. von Memo) unverpackt geliefert werden.
0.65
Müll konsequent trennen
2
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Müll konsequent zu trennen, inklusive Grünabfall, Glas und Papier, ist gar nicht so selbstverständlich, wie anzunehmen ist. Viele geben sich hier wenig Mühe und wissen auch nicht wirklich, was in welche Tonne gehört. Die Restmülltonne kostet auch dem öffentlichen Bereich viel Geld, während die Wertstoff- und Grünabfalltonne kostenlos sind.
Aber auch besonderer Müll, wie Batterien, Glühlampen, Elektrogeräte etc. wollen richtig entsorgt werden.
0.65
Recycling-Papier
2
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nicht recyceltes Papier ist häufig preiswerter, bedeutet aber Abholzen von Wäldern, Belastung von Gewässern bei der Produktion und einen hohen Energiebedarf.
Recycling-Papier für Klopapier, Schreibpapier, Verpackungen, Briefumschläge, Geschenkpapier, usw. sollte heute selbstverständlich sein. Doch wir müssen darauf achten, und es wählen.
Recycling-Papier gibt es auch schneeweiss, aber es sollte dann nicht chlor- sondern sauerstoffgebleicht sein.
1.23
Papierloses Büro/ Medien
2
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
Papier zu sparen hilft Wälder zu schützen - auch das Recycling Papier bedeutet letztlich mehr Nachfrage dann auch nach frischem Zellstoff aus Bäumen.
Vieles brauchen wir gar nicht erst auszudrucken, sondern können es auf Geräten, die wir eh schon haben, speichern. Für interne Prozesse aber auch für den Dialog mit den Kunden sollten sich digitale Formen immer weiter durchsetzen.
0.61
Finanzen, Versicherung
Echte Ökobank
0
(0) gar nicht, (1) regional Bank, (2) teilweise echte Ökobank, (3) vollständiger Wechsel zur Ökobank
(0) gar nicht, (1) regional Bank, (2) teilweise echte Ökobank, (3) vollständiger Wechsel zur Ökobank
Im Grunde gibt es drei Arten von Banken - die preiswerten Online-Banken mit tollen Konditionen, die lokalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken oder Zweigstellen der Großbanken, und ein paar ganz wenige echte Ökobanken (GLS Bank, Triodos, ….). Die Sparzinsen von Ökobanken sind dabei ganz ordentlich, während die kurzfristigen Zinsen und Gebühren weniger attraktiv sind. Dafür aber werden eben nicht ohne Rücksicht auf ethische und ökologische Maßstäbe alle möglichen Dinge finanziert. Selbst die lokalen Banken haben hier die maximale Rendite im Fokus.
Global spielt Green Finance bereits eine riesige Rolle. Investoren achten auf ethische Maßstäbe und üben so Druck auf die Industrie aus, sich an Standards zu halten oder sogar Vorreiter zu werden.
3.20
Grüne Geldanlage
0
(0) gar nicht, (1) wenig, (2) meistens, (3) ausschließlich
(0) gar nicht, (1) wenig, (2) meistens, (3) ausschließlich
Eigentlich ist es logisch, dass grüne Geldanlagen die meiste Rendite abwerfen müssen - aber fairerweise muss gesagt werden, dass zumindest kurzfristig hier auch arge Schwankungen passieren. Mit dem Ukraine-Angriff durch Russland wurde Geld aus erneuerbaren Energien abgezogen und in die alte Ölindustrie sowie die Waffenproduktion verlagert. Durch hausgemachte Probleme kommt die E-Mobilität nicht in Fahrt und plötzlich lassen die Kurse von Lithium-Lieferanten nach. (nicht jeder Lithium Lieferant ist nachhaltig)
Solide sind hingegen Beteiligungen an Wind- und Solarparks oder Crowdfinancing von anderen nachhaltigen Projekten, etwa energetische Sanierung.
Unternehmen können soweit zulässig ebenfalls nachhaltige Kriterien bei der Geldanlage berücksichtigen oder eben auch Bürger-Energieprojekte begleiten.
3.20
Nachhaltige Versicherung
0
(0) gar nicht, (1) ein paar, (2) die meisten, (3) ausschließlich
(0) gar nicht, (1) ein paar, (2) die meisten, (3) ausschließlich
Nachhaltige Versicherungen sind noch eine junge Entwicklung und doch gibt es mittlerweile einige.
1.60
Soziales
Fair-Trade Produkte
2
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Bei Fair-Trade denken wir meist an das gleichnamige Label - welches mittlerweile auch nicht mehr im Verruf steht. Aber es gibt auch andere Label - manche eher Greenwashing, manche durchaus bemüht, es besser zu machen. Fair ist nicht immer gleich mit bio zu setzen und bio nicht immer fair (manche Label kombinieren aber beides).
Die Bedeutung ist immens: faire Arbeitsbedingungen in der Welt sorgen für weniger Migration, mehr Klimaschutz und eine friedlichere Welt.
Extrem bemerkenswert ist der Hintergrund bei Schokolade und dem Zusammenhang zwischen Kindersklaverei (!) und den gängigen Produkten von Nutella über Kinderschokolade bis zum Mars-Riegel: https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/2020/07/fuer-unsere-schokolade-werden-kinder-in-westafrika-entfuehrt/
Unternehmen können hier also in den Kantinen, Kiosken oder bei der Arbeitskleidung oder dem handgenähten Fußball selbst Vorreiter für eine bessere Welt sein.
3.20
Faire Löhne
3
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
Viele Personen, die über dem Durchschnitt verdienen, können dies nur, weil andere unter dem Durchschnitt verdienen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Über Billiglöhne schimpfen die Verbraucher*Innen, die Preisanhebung um 50 Cent wird aber selten akzeptiert.
Was wir verdienen ist dabei nicht, wie Liberale oder Neoliberale gern meinen, allein eine Frage des Fleißes. Es ist das Produkt (!) aus Fleiß, Können und den richtigen Rahmenbedingungen. Wer viele begabte und fleißige Menschen kennt, die einfach kein Glück haben, entwickelt Empathie und ist bereit, mehr zu zahlen, und sei es über Trinkgelder.
Unternehmen können bei Vergütung insbesondere der weniger gut bezahlten Tätigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Zeichen setzen.
0.74
ehrenamtliches Engagement
3
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Ehrenamt, ob nun bei der Feuerwehr, im Sportverein oder die Hilfe in der Nachbarschaft, ist für das Miteinander und die Gesellschaft enorm wichtig. Unternehmen können hier helfen, Ehrenamt zu würdigen und durch Spenden zu begleiten.
0.74
Förderung aktiver politischer Beteiligung
3
(0) machen wir nicht, (1) in social media, (2) über Plakate und Aushänge, (3) selbst Aktivitäten organisieren
(0) machen wir nicht, (1) in social media, (2) über Plakate und Aushänge, (3) selbst Aktivitäten organisieren
Wir erleben in der ganzen Welt was passiert, wenn die Erfolgreichen große Teile der Gesellschaft abhängen: radikale Strömungen bekommen Zulauf, die Klimakatastrophe wird geleugnet, Haß gegen Ausländer aber auch gegen die eigenen Politiker geschürt.
Mit solchem Nährboden spielen ganz bewusst einige “Ego-Trolle”, die ihre Interessen durchboxen wollen, wenn etwa konservative Parteien von Ideologie bei den progressiven Parteien sprechen oder ein Automobil-Boss Impfgegner ist, um seine Werke nicht schließen zu müssen, oder andere gegen Windkraft und E-Mobilität und pro Kernkraft ohne jedes Fachwissen wettern. Unzufriedene Bürger*innen greifen das als ‘Troll-Lemminge’ auf, fühlen sich über die gemeinsamen Feindbilder zugehörig und wettern auf Social Media gegen alles, was Veränderung in Richtung Zukunftsfähigkeit bedeutet. Es ist der Kampf um sogenannte Meme und nicht mehr wie früher allein um Deutungshoheiten, zumal die Experten sich zu den meisten Fragen einig sind.
So unbequem es ist, sollten wir daher in Social Media dagegenhalten und nicht frustriert abwinken. In unserem Umfeld können wir zudem mit anderen zusammenkommen und über Politik oder die Gestaltung des Miteinanders sprechen - auch wenn viele privat gar nicht über Politik reden wollen, weil sie zwar eine Meinung haben, aber nicht das Gefühl, dass sie diese selbst stützen können. Es gibt zum Beispiel den Tag der Offenen Gesellschaft und regional sicherlich noch viele weitere Initiativen. Politiker können motivieren, in eine Partei eintreten, zu öffentlichen Ratssitzungen gehen, und an Demonstrationen teilnehmen. Bei Fridays for Future einmal dabei gewesen zu sein, ist ein Erlebnis! Unternehmen können Haltung zeigen! Ideologie ist nicht die Meinung des anderen, sondern das, was wissenschaftlich nicht robust (also mehr als eine Einzelstudie) belegt ist.
https://www.know-why.net/model/Ch6pG92HeaVbtguDEvK11Iw
0.96
Organ- und Blutspenden organisieren
1
(0) gar nicht, (1) Blut oder Organ, (2) Blut und Organ, (3) Blut, Organ u. Knochenmark
(0) gar nicht, (1) Blut oder Organ, (2) Blut und Organ, (3) Blut, Organ u. Knochenmark
Sowohl Organ- als auch Blutspenden oder sogar Knochenmarkspenden kosten uns Überwindung - bis wir oder unsere Liebsten darauf angewiesen sind.
Auch hier gilt wieder - wer es macht, kann stolz auf sich sein. Unternehmer*innen können vorweg gehen und ihren Mitarbeiter*innen z.B. freigeben, sollte das Blutspenden während der Arbeitszeit sein.
1.60
Bürger*innen Begegnung (Vereine, Feuerwehr, Plätze)
3
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Unterstützung von Vereinen, Plätze und Hallen für das Zusammenkommen der Bürger*innen
0.12
Fürsorge Flüchtlinge
0
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Die Gesellschaften müssen Flüchtlinge aufnehmen - egal, wie viele es werden. Davon zu unterscheiden ist die Zahl derer, die wir auch in unsere Gesellschaft dauerhaft integrieren können und mit Blick auf unsere Wirtschaft und Altersvorsorge bzw. den demographischen Wandel auch müssen. Ein Unternehmen sollte aktiv vorweg gehen und im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten helfen, Menschen mit Migrationshintergrund aufzunehmen. Sprachlich ist manchmal Englisch der kleinste gemeinsame Nenner, der auch in Unternehmen gewählt werden kann. Soweit legal, sollten wir diesen Menschen also helfen.
1.44
Sozial-Kaufhäuser
0
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Sozial-Kaufhäuser sind meist als privatwirtschaftlich oder als Verein organisiert. Ein Unternehmen kann diese mit Sach- und Geldmitteln unterstützen.
0.10
Kulturförderung
2
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Kulturförderung kann in allen Facetten erfolgen - vom musizierenden Jugendlichen über Ausstellungen bis zur Pflege traditioneller Feste.
0.07
Partnerschaften mit entwickelnden Ländern
0
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Die Menschen auf der Welt zusammenzubringen ist in Zeiten der Globalisierung wichtiger denn je. Unternehmen können sich hier ebenfalls über das unmittelbar ökonomische Interesse hinaus engagieren.
1.37
Naturerlebnis-Möglichkeiten
2
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Aufklärungspfade, Infotafeln, Ausstellungen, Exkursionen, etc., ggf. auch zusammen mit Schulen und Naturschutzorganisationen.
0.07
Sonstiger Konsum
Green IT
0
(0) gar nicht, (1) recycelbare, (2) faire, (3) gebrauchte Geräte
(0) gar nicht, (1) recycelbare, (2) faire, (3) gebrauchte Geräte
Green IT fängt bei den Geräten an und geht weiter über den Stromverbrauch vom Streaming bis hin zur Nutzung von IT zur Effizienzsteigerung. Bei den Geräten geht es um die Nutzung von gebrauchten bzw. refurbished Geräten, um reparierbare Geräte, um das Recycling von Materialien und die Minimierung von bedenklichen Rohstoffen.
0.55
Gebrauchte, lang genutzte Geräte
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte vom Staubsauger über den Akkuschrauber bis zum Fernseher sind heute verblüffend preiswert. Hier auf wertige Geräte zu setzen, die lange halten, oder sogar gebrauchte Geräte zu kaufen, hilft Rohstoffe und Energie zu sparen.
1.30
Reparieren statt Neukauf
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte sind leider gar nicht mehr zu reparieren, etwa wenn von der Waschmaschine das Steuergerät kaputt geht und mehr kostet als eine neue Waschmaschine. Und doch gibt es Werkstätten, die Handys, Waschmaschinen, Rasenmäher etc. auch noch reparieren - und auch wenn es ähnlich teuer, wie ein neues Gerät, ist, ist es doch das gute Gefühl, wieder etwas für eine bessere Welt getan zu haben.
0.65
Produktion
Faire Löhne und Arbeitsbedingungen Lieferkette
3
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich eingehalten
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich eingehalten
Transparenz in der Lieferkette sollten nicht nur die dazu verpflichteten größeren Unternehmen anstreben. Dazu gehört dann auch die Kenntnis, unter welchen Arbeitsbedingungen die Menschen arbeiten. Kinderarbeit und Sklaverei sind immer noch verbreitet und auch unmenschliche Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne stehen häufig am Anfang der Lieferkette in den Minen und Fabriken im Ausland. Hier kann ein Unternehmen Druck machen und entsprechend besser vergüten.
0.00
Umweltbelastung der Lieferkette
1
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) grundsätzlich den aktuellen Möglichkeiten entsprechend minimal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) grundsätzlich den aktuellen Möglichkeiten entsprechend minimal
Gerade am Anfang der Lieferketten findet viel Umweltverschmutzung aber auch Landraub (Enteignung wie Rodung) statt. Hier auf Standards zu achten macht die Rohstoffe und Vorprodukte teuer. Aber die Transparenz bei Einhalten und Übertreffen von Standards kann heute entscheidend zur besseren Vermarktung der Endprodukte beitragen.
0.00
Moderate Büro-/Lager-/ Produktionsflächen
3
(0) viel ungenutzte Fläche, (1) viel Platz, (2) wenig Platz (3) belegt, möglicherweise gemeinsam genutzte Flächen
(0) viel ungenutzte Fläche, (1) viel Platz, (2) wenig Platz (3) belegt, möglicherweise gemeinsam genutzte Flächen
Die Fläche, die wir für Räume und Außenbereiche benötigen, umfasst die versiegelte Fläche, das benötigte Baumaterial und meist auch den Raum, der beheizt werden muss. Wenn wir die Räume hier nutzen, sie möglicherweise untervermieten oder mit anderen teilen (z. B. Coworking Spaces), machen wir große Schritte in Richtung Nachhaltigkeit. Gerade im Zuge des Homeoffice ist die Verkleinerung von Firmenflächen kein Rückschritt, sondern ein Fortschritt.
0.00