Energie
Energiespar-Geräte
0
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
Es ist immer ein Abwägen, ob die Weiternutzung eines älteren Gerätes nicht weniger Energie oder Wasser benötigt als die Produktion eines neuen, energie-effizienten Gerätes. Betrachtet werden muss daher der Energiebedarf entlang des gesamten Produktlebenszykluses (von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung). Unternehmen, Kommunen & Organisationen brauchen hier die Kompetenz, den richtigen Zeitpunkt für eine Neuanschaffung von Geräten abzuwägen, aber auch die Entschlossenheit, dann die nachhaltigsten und nicht nur preiswertesten Geräte anzuschaffen.
0.23
LED Beleuchtung
0
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
LED ‘Birnen’ gibt es mittlerweile für wirklich alle Lampen, auch mit angenehm warmen Lichtfarben.
0.23
Bewegungsmelder
0
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
Bewegungsmelder machen in allen Räumen inklusive Außenbereich Sinn, in denen wir das Licht potentiell zu lange brennen lassen, etwa im Flur, Keller, in der Garage, usw.. Wichtig dabei natürlich, dass das Licht nicht zu lange angeschaltet bleibt.
0.16
Vermeidung von StandBy Zeiten
0
(0) gar nicht, (1) bei einigen Geräten, (2) bei den meisten, (3) bei allen
(0) gar nicht, (1) bei einigen Geräten, (2) bei den meisten, (3) bei allen
Standby Stromverbräuche werden gern angemahnt und hochgerechnet. Wenn ein Fernseher beispielsweise 5 Watt im Standby verbraucht, sind das auf den Tag gerechnet 120 Wattstunden (Wh), also ca. eine Achtel Kilowattstunde, die etwa 35 Cent kostet. Unternehmen können recht einfach selbst berechnen, welches Einsparpotential all ihre Computer, Router und Fernseher bei Verzicht auf StandBy haben.
0.16
Licht unnötig brennen lassen
0
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
Moderne Lampen benötigen wenig Strom, und doch lohnt es sich in der Summe, diese nicht unnötig brennen zu lasen, etwa wenn wir länger nicht im Raum sind. Flure, WC-Räume, Keller haben häufig unnötig das Licht brennen. Auch Unternehmen haben in einigen Bereichen teilweise zu lang bzw. zu früh das Licht an.
0.08
Verzicht auf Stromfresser
0
(0) haben viele, (1) haben mehr als zwei, (2) haben ein, zwei (3) haben keine
(0) haben viele, (1) haben mehr als zwei, (2) haben ein, zwei (3) haben keine
Abgesehen davon, dass jedes Gerät einen hohen Stromverbrauch haben kann, ein Kühlschrank nicht regelmäßig abgetaut wird, die Türdichtung undicht ist, die Waschmaschine mit zu hohen Temperaturen und Schleuderzahlen gefahren wird, usw.., gibt es noch einige unnötige Dinge, die viel Strom konsumieren:
Im Tourismus-Bereich können dies übertriebene Lichtinstallationen, Sauna, Whirlpool, beheizter Swimming-Pool, Heizpilze, etc. sein.
0.39
Ernährung
Vegane Alternativen
0
(0) gar nicht, (1) zu vielen Mahlzeiten, (2) zu allen Mahlzeiten, (3) mehr als eine Alternative
(0) gar nicht, (1) zu vielen Mahlzeiten, (2) zu allen Mahlzeiten, (3) mehr als eine Alternative
Vegan bedeutet auf Fisch, Fleisch, Milch, Käse und andere tierische Lebensmittel zu verzichten. Für viele Menschen undenkbar, zum einen wegen des Geschmacks, und zum anderen, da sie es für ungesund halten.
Zum Geschmack ist zu sagen: Unter den extrem vielfältigen veganen Alternativen schmeckt bestimmt etwas genauso gut oder sogar besser. Wir müssen es nur probieren - vom veganen Käse über Eiersalat bis zum Burger. Viele Promis und Sportler sind vegan. Vegan boomt.
Zur Gesundheit ist zu sagen: Unsere frühen Vorfahren haben sich gesünder als wir heute ernährt. Es gab Mischkost mit nur wenig Fleisch und Fisch und auch wenig Getreide und stattdessen mehr Hülsenfrüchte. Wer sich vegan ernährt muss zwei Nährstoffe beachten: Vitamin B12 und ungesättigte Omega 3 Fettsäuren. B12 gibt es zum Lutschen (oder als Zusatz in dann nicht mehr Bio genannten Lebensmitteln) zu kaufen. Omega 3 Fettsäuren gibt es in Leinen- und Algenöl. Nach einigen Monaten vegan kann ein Bluttest mal zeigen, ob es Mangelerscheinungen gibt. In der Regel ernähren sich Veganer gesünder und sind fitter als andere.
Was bringt es noch: Neben ethischen Gründen (Tiere halten und töten) helfen Veganer das Abholzen von Wäldern zu verhindern, denn die meisten Flächen benötigen auf der Welt die Futtermittel. Tatsächlich werden wir die wachsende Weltbevölkerung gar nicht in der Weise ernähren können, wie wir Deutschen. Veganer verhindern zudem Treibhausgase durch den Methan-Ausstoß von Kühen, sparen enorme Mengen Trinkwasser und verhindern die Belastung von Böden, Grundwasser und Gewässern.
Hotels, Pensionen, Restaurants sollten vegane Alternativen anbieten, gern auch über die Vorteile aufklären und im Dialog mit den Gästen herausfinden, was gut ankommt, und was nicht. Eine regelrechte Bevormundung wird nicht klappen - eher das Gefühl von Stolz, etwas zumindest schon einmal teilweise besser zu machen.
4.44
Vegetarische Tage
0
(0) gar nicht, (1) zu vielen Mahlzeiten, (2) zu allen Mahlzeiten, (3) mehr als eine Alternative
(0) gar nicht, (1) zu vielen Mahlzeiten, (2) zu allen Mahlzeiten, (3) mehr als eine Alternative
Anders als bei der veganen Ernährung können bei vegetarischer Ernährung auch Milch, Käse oder Eier dabei sein. Vegetarische Tage sind gesund, bedeuten weniger Tierhaltung und damit weniger Verbrauch von Flächen und Wasser.
Wir Deutschen konsumieren mehr als das dreifache an tierischen Produkten was laut EAT-Lancet Commission gesund für uns und den Planeten wäre.
Hotels, Pensionen, Restaurants sollten vegane Alternativen anbieten, gern auch über die Vorteile aufklären und im Dialog mit den Gästen herausfinden, was gut ankommt, und was nicht. Eine regelrechte Bevormundung wird nicht klappen - eher das Gefühl von Stolz, etwas zumindest schon einmal teilweise besser zu machen.
Wir müssen ja nicht gleich Veganer oder Vegetarier werden, sondern vielleicht nur Flexitarier.
3.01
Lebensmittel aus der Region
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
Lebensmittel aus der Region, vom Wochenmarkt und vom Hofladen sind nicht weit transportiert (Ausnahmen gibt es natürlich auch dort) worden und stärken die lokale Wirtschaft.
Allerdings gibt es auch ineffiziente kurze Transportwege, wenn Fahrzeuge mit wenig Ladung zu den Verkaufsstellen fahren. E-Mobilität und Lastenfahrräder können hier helfen.
Leider wird vielfach auch das Regionale gegen das Bioangebot ausgespielt: regionale, gespritzte Lebensmittel sind nicht so gut, wie regionale Bio Lebensmittel, und regionales Fleisch nicht so gut für die Umwelt, wie der Verzicht auf Fleisch.
0.23
Bio Lebensmittel
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
Bio ist extrem wichtig für die Artenvielfalt. Wir haben das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier und die Folgen sind größer als die des Klimawandels. Pestizide und mineralische Düngemittel gefährden unsere Zukunft. Zudem speichern Böden aus dem Biolandbau in der Regel mehr Kohlenstoff und helfen damit gegen die Klimakatastrophe.
1.61
Bio aus der Region
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
Was ist besser - der Bio-Apfel aus Neuseeland oder der gespritzte Apfel aus der Region? Antwort: beides falsch. Bio Lebensmittel aus der Region bedeuten weniger Transport und sind somit noch besser als Bio Lebensmittel mit weitem Transport.
Bio in Hotels, Pensionen, Restaurants ist natürlich teurer - aber wenn nicht irgendwo vorgelebt wird, was erwarten wir dann im privaten Bereich. Manchmal ist eine Direktbelieferung von Anbietern aus der Region eine Möglichkeit, Kosten zu sparen.
2.00
Bio aus der Region saisonal
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
Saisonale Bio Produkte zusätzlich zu den regionalen Bio Produkten haben zudem weniger Energieaufwand für die Lagerhaltung.
In den jeweiligen Monaten sind andere Produkte saisonal verfügbar, so dass wir uns mit Blick auf einen Saison-Kalender das ganze Jahr über gesund und schmackhaft mit wenig Transport- und Lageraufwand ernähren können.
2.16
Hülsenfrüchte
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der sonst meist Getreideprodukte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der sonst meist Getreideprodukte
Hülsenfrüchte sind nicht nur eine alternative pflanzliche Eiweisquelle zu tierischen Produkten, sondern extrem wichtig für die Welternährung. Sie binden Stickstoff aus der Luft im Boden und können im Bioanbau genauso hohe Erträge erzielen, wie in der industriellen Landwirtschaft. Wir müssen also weniger Wälder abholzen.
Außerdem sind Hülsenfrüchte gesünder als Getreide. Harari beschreibt in Sapiens, wie wir vermutlich viel älter werden könnten, würden wir nicht so viel Getreideprodukte essen.
Schließlich sind Hülsenfrüchte wichtig für die Bienen und die Artenvielfalt. Lupine z.B. wächst auch in Norddeutschland und kann für Fleischersatz, Joghurt, Kaffee-Ersatz, Eis oder sogar Nudeln genutzt werden.
0.42
Leitungswasser
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% anstelle von gekauftem Mineralwasser oder Softdrinks
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% anstelle von gekauftem Mineralwasser oder Softdrinks
Leitungswasser ist erfreulicherweise längst ein Trend. An Schulen gibt es Trinkwasserspender und die Schüler*innen haben ihre Trinkflaschen dabei, und zu Workshops bringen Manager ebenfalls ihre Trinkflaschen mit. Viele Kinder werden gar nicht erst an die ungesunden Zuckergetränke gewöhnt.
Leitungswasser ist strenger kontrolliert als abgefüllte Getränke und spart eine Menge Energie und Verpackung.
Gastbetriebe können Wasserspender aufstellen - ggf. auch mit Filtern arbeiten, etwa um Chlorgerüche zu entfernen. Auch karbonisiertes Wasser, sogar mit Geschmack (vom Cola-Geschmack bis zur Beimischung heimischer Biofruchtsäften) ist möglich.
Informationen für die Gäste können helfen und ein Wasserhahn, der genügend Abstand zum Befüllen seiner eigenen Trinkflasche für den Tag lässt, sind nützliche Kleinigkeiten. Auch zum Essen kann stolz Leitungswasser serviert werden - auch wenn es dann vielleicht kostenlos sein muss und einem der Gewinn an einer verkauften Wasserflasche entgeht.
1.30
Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
Lebensmittel werden vom Acker angefangen über die Fabriken und Transportwege bis hin zum Wegwerfen durch uns, die Restaurants und die Supermärkte verschwendet. Das bedeutet letztlich, dass mehr Flächen für den Anbau benötigt werden und damit Wälder abgeholzt werden und mit Spritzmitteln und Dünger die Biodiversität gefährdet wird.
Wir können gezielter einkaufen, Waren nicht nur wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums wegwerfen, Lebensmittel im Haushalt retten (z.B. Bananen einfrieren oder haltbare Aufstriche und Suppen aus übrig gebliebenen Gemüse selbst machen), gezielt gerettete Lebensmittel (z.B. zu kleine oder schrumpelige Waren) retten und an vielen Orten auch übrig gebliebene Lebensmittel spenden, z.B. an die Tafeln.
Hotels, Pensionen, Restaurants können vorab die Nachfrage abfragen und so ein Wegschmeißen von Lebensmitteln verhindern. Auch kann bewusst am nächsten Tag ein Gericht angeboten werden, was die Verwertung der Reste vom Vortag anpreist.
0.83
Mobilität
E-Auto
0
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh … jeweils auf den Durchschnitt der Flotte bezogen
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh … jeweils auf den Durchschnitt der Flotte bezogen
Gegen E-Autos gibt es geradezu feindliche Vorurteile: Kinderarbeit, Kohlestrom, Explosionsgefahr, Bauern werden enteignet, Reichweitenangst, Wertverlust, etc.. Richtig ist: Wie jedes Auto sind auch E-Autos Rohstoff- und Energieverschwendung. Aber wenn Auto, dann ist das E-Auto die beste Lösung, weil Benzin und Diesel in allen Bereichen noch schlechter abschneiden.
Viele Studien bzw. Aussagen von Laien machen einen Fehler: Das umstrittene Lithium darf nicht nur einmal mit seinem Fußabdruck vom Minenabbau gerechnet werden, sondern dieser muss reduziert werden um die vielen Male, die Lithium in den Jahrzehnten immer wieder recycelt wird. Außerdem, was wenige wissen: In Benzin steckt für die Produktion und den Transport meist mehr elektrische Energie auf 100km als in einem E-Auto für die Fahrt benötigt wird.
E-Autos müssten gar nicht so teuer sein und Akkus gar nicht so groß - wichtiger sind Lademöglichkeiten. Strom an öffentlichen Ladesäulen ist aktuell verblüffend teuer, wobei es klar wichtiger wäre, die Kosten der Klimakatastrophe und die Luftverschmutzung auf den Benzin- und Dieselpreis aufzuschlagen. http://www.imodeler.info/ro?key=Col-EWhyCbIR_KGGP7mXbLw
2.60
Müll
Unverpackt kaufen o. Nachfüllpacks
0
(0) nie , (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
(0) nie , (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
Wir sind es gewohnt, dass alles verpackt ist und die Verpackung kümmert uns wenig. Bei einigen Lebensmitteln ist die Verpackung in der Herstellung teurer als der Inhalt. Auf die Verpackung zu achten sendet ein Signal an Hersteller und Handel. Nachfüllpacks sind ebenfalls eine Option.
Bei Lebensmitteln gibt es so genannte Unverpackt-Läden oder wenigstens die Möglichkeit, Pfandbehältnisse (eigener Schritt) oder mitgebrachte Baumwoll-Beutel für loses Gemüse und Obst zu benutzen. Insbesondere bei einer Direktbelieferung vom Erzeuger lohnen sich Pfandbehältnisse.
Selbst Büromaterial kann in Pfandkisten (z.B. von Memo) unverpackt geliefert werden.
0.65
Müll konsequent trennen
0
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Müll konsequent zu trennen, inklusive Grünabfall, Glas und Papier, ist gar nicht so selbstverständlich, wie anzunehmen ist. Viele geben sich hier wenig Mühe und wissen auch nicht wirklich, was in welche Tonne gehört. Die Restmülltonne kostet auch dem öffentlichen Bereich viel Geld, während die Wertstoff- und Grünabfalltonne kostenlos sind.
Aber auch besonderer Müll, wie Batterien, Glühlampen, Elektrogeräte etc. wollen richtig entsorgt werden.
Gastbetriebe und Veranstaltungen können hier überall Trennmülleimer mit Info-Schildern aufstellen. Generell auch möglich, dass ein Schild darauf hinweist, dass die Reinigungskräfte die Trennung für die Gäste übernehmen. Besser aber, die Gäste können das.
0.65
Recycling-Papier
0
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nicht recyceltes Papier ist häufig preiswerter, bedeutet aber Abholzen von Wäldern, Belastung von Gewässern bei der Produktion und einen hohen Energiebedarf.
Recycling-Papier für Klopapier, Schreibpapier, Verpackungen, Briefumschläge, Geschenkpapier, usw. sollte heute selbstverständlich sein. Doch wir müssen darauf achten, und es wählen.
Recycling-Papier gibt es auch schneeweiss, aber es sollte dann nicht chlor- sondern sauerstoffgebleicht sein. Ein Hinweis auf der Speisekarte kann stolz machen und zur Corporate Identity beitragen.
1.23
Mehrweg
0
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nach unverpackt und bei Getränken nach dem Leitungswasser ist das beste, was wir tun können, in Mehrwegbehältern unsere Lebensmittel zu kaufen. (Übrigens gibt es für Büromaterial auch Mehrweg-Versandkisten wie auch bei manch regionalem Lieferdienst). Frage dabei auch, ob die Behälter leer durch ganz Deutschland transportiert werden, oder auch norddeutsches Bier in die leere Flasche bayrischen Biers fließt und umgekehrt. Nächste Frage, was es an Energie kostet, die Behältnisse zu reinigen. Verbundverpackungen oder gut zu recycelnde Dosen sind in manchen Studien die bessere Alternative. Bei solchen Studien muss aber genau geschaut werden, was da verglichen wird und wer die beauftragt hat. Letztlich gilt es regional Kreisläufe zu schließen.
Nächste Frage, ob die Behälter aus Glas oder Plastik sein sollen - Glas wird häufiger wiederverwertet, Plastik ist leichter und bedeutet weniger Energie beim Transport.
0.81
Flohmärkte, Repair-Cafes, Kleinanzeigen statt Wegschmeißen
0
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) beides, Repair-Cafes und Flohmärkte
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) beides, Repair-Cafes und Flohmärkte
Vieles wird tatsächlich weggeschmissen, obgleich andere damit noch etwas anfangen könnten. Es ist bequemer für uns, es nicht zu reparieren, als einen Stand auf dem Flohmarkt zu haben oder es für wenig Geld versenden zu müssen. Doch das gute Gefühl, das Richtige zu tun, motiviert. Ein Unternehmen kann hier Müll vermeiden - auch wenn das Wegschmeißen vermutlich wenig Aufwand bedeutete.
0.24
Flächennutzung
Vermeidung von Flächenversiegelung
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(0) keine Rücksicht, (1) einige (2) die meisten, (3) alle möglichen Flächen
(0) keine Rücksicht, (1) einige (2) die meisten, (3) alle möglichen Flächen
Flächenversiegelung ist nicht nur in wachsenden Zivilisationen, sondern auch in Deutschland ein Problem. Wir leben auf zu viel Wohnfläche, bauen immer noch neue Straßen und Hofeinfahrten und auch unsere Terrassen werden immer größer.
Hier gezielt auf Fläche zu verzichten, in die Höhe zu bauen, wasserdurchlässige Pflasterung, Gründächer (eigener Punkt) und unter Abwägung aller Vor- und Nachteile das eigne Haus in die Höhe zu erweitern, um mehr Menschen auf der gleichen versiegelten Fläche das Wohnen zu ermöglichen, sind wertvolle Schritte. Übrigens ist ein englischer Rasen ökologisch wenig wertvoll, verglichen etwa mit einer Blumen- oder Kleewiese oder einem Gemüsegarten.
Gast-Betriebe können systematisch schauen, welche Flächen nicht versiegelt sein müssen und vielleicht mit Blumenwiesen versehen werden können. Ein Info-Schild kann dann stolz machen.
0.83
Renaturierung
0
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles
In vielen Orten sind Moore, Bachläufe, etc. mit der Besiedlung und der Intensivierung der Landwirtschaft verloren gegangen. Diese zu renaturieren bedeutet häufig einen enormen Gewinn für Biodiversität, Klima- und auch Hochwasserschutz.
1.04
Insektenhotels, Vogelhäuser, Feldermauskästen, ...
0
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) maximal
Insektenhotels oder einfach nur alte, höhere Baumstümpfe und Totholz auf dem Boden, Nistkästen und wenn sinnvoll auch Fledermauskästen sind tolle Möglichkeiten, die Biodiversität im eigenen Umfeld zu maximieren. Hier können auch Schulklassen mitwirken.
0.48
Insektenfreundliche Blühpflanzen
0
(0) gar nicht, (1) vielerorts, (2) überwiegend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) vielerorts, (2) überwiegend, (3) maximal
Kaum zu glauben, dass die Zukunft unserer Ernährung von dem Einsatz von Pestiziden und deren Einfluss auf Insekten, die unsere Pflanzen bestäuben müssen, abhängt. Viele Bestäuber sind vor dem Aussterben bedroht und neben dem Kauf von Bio können wir auf unseren Flächen diesen Insekten Blüten anbieten. Tatsächlich sind manche Pflanzen weder Bienen- noch Vogelfreundlich. Andererseits sind Obstbäume und die meisten Gemüsesorten bereits tolle Möglichkeiten, Bienen, Hummeln etc. zu fördern. Bei den Blumenwiesen gibt es ein- und mehrjährige.
0.64
Tier/Insekten freundliche Außenbeleuchtung
0
(0) gar nicht, (1) vereinzelt, (2) an vielen Stellen, (3) überall
(0) gar nicht, (1) vereinzelt, (2) an vielen Stellen, (3) überall
Das Bewusstsein für naturfreundliche Außenbeleuchtung ist deutlich gestiegen, es gibt bereits so genannte Sternenstädte, die den Blick auf den Nachthimmel nicht mit Licht “verschmutzen” wollen. Bei den Straßenlaternen geht es darum, ob diese in die Bäume oder auf die Straße scheinen und mit welcher Lichtfarbe sie wie viel Insekten/Nachtfalter anlocken.
0.16
Verzicht auf Streusalz
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Streusalz ist bequem und sicher, aber für Haustiere, die Bäume und das Oberflächenwasser eine erhebliche Belastung. Diese durch Split zu ersetzen bedeutet mehr Aufwand, lohnt sich aber.
0.24
Verzicht auf Unkraufvernichtungsmittel
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Bürgersteige können mechanisch oder durch Flammen krautfrei gehalten werden oder das Kraut kann eben auch mal wachsen. Die Beete können mechanisch krautfrei gehalten oder von vornherein so angelegt werden, dass Kraut keine Rolle spielt. Pestizide sind eine der Hauptursachen für Artensterben und Gewässerbelastungen.
0.24
Soziales
Faire Löhne
0
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
Viele Personen, die über dem Durchschnitt verdienen, können dies nur, weil andere unter dem Durchschnitt verdienen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Über Billiglöhne schimpfen die Verbraucher*Innen, die Preisanhebung um 50 Cent wird aber selten akzeptiert.
Was wir verdienen ist dabei nicht, wie Liberale oder Neoliberale gern meinen, allein eine Frage des Fleißes. Es ist das Produkt (!) aus Fleiß, Können und den richtigen Rahmenbedingungen. Wer viele begabte und fleißige Menschen kennt, die einfach kein Glück haben, entwickelt Empathie und ist bereit, mehr zu zahlen, und sei es über Trinkgelder.
Unternehmen können bei Vergütung insbesondere der weniger gut bezahlten Tätigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Zeichen setzen.
0.74
ehrenamtliches Engagement
0
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Ehrenamt, ob nun bei der Feuerwehr, im Sportverein oder die Hilfe in der Nachbarschaft, ist für das Miteinander und die Gesellschaft enorm wichtig. Unternehmen können hier helfen, Ehrenamt zu würdigen und durch Spenden zu begleiten.
0.74
Kleidung
Bio-Baumwolle/Leinen/Hanf/Holzfaser/ zertifizierte Schurwolle
0
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) alles
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) alles
Global ist konventionelle Baumwolle ein Umweltproblem wegen des Einsatzes von Spritzmitteln und des hohen Wasserverbrauchs. Dazu kommt, dass die Textilfabriken beim konventionellen Färben ganze Flüsse vergiften und Menschen ausbeuten.
Neben ökologischer Baumwolle gibt es noch andere Naturfasern mit teilweise wesentlich geringerem Schaden für die Umwelt.
Bei Schurwolle ist auf die Zertifizierung zu achten, die Tierleid ausschließt.
Übrigens gibt es mittlerweile auch Outdoor-Kleidung aus dichtgewebter Biobaumwolle als Alternative zu den Kunststofffasern. Kunststofffasern lassen beim Waschen auch immer Mikroplastik in die Abwässer gelangen und Mikroplastik in der Umwelt führt möglicherweise zu multiresistenten Superkeimen - eine lange Geschichte.
Bei den Punkten für Kleidung könnt ihr, wenn ihr keine konventionelle Baumwolle kauft, sondern mal Recycling- und mal Bio-Baumwolle wählt, bei beiden volle 3 Punkte geben.
Bio geht übrigens auch bei Gardinen, Tischdecken und Bettwäsche!!!
1.69
Recycling Baumwolle
0
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
Hier geht es um die Berufsbekleidung oder z.B. im Tourismusbereich Kleidung mit Werbung. Sogar große, konventionelle Kleidungsgeschäfte nehmen teilweise alte Kleidung zurück und versprechen, daraus neue Garne zu produzieren. Häufig ist dabei das Problem die Qualität der kurzlebigen Kleidung, die sich dann schwer recyceln lässt und doch wieder in der Müllverbrennungsanlage oder auf der Halde in sich entwickelnden Ländern landet.
1.61
Sonstiger Konsum
gebrauchte oder langelebige Möbel
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Möbel halten es nicht aus, verschoben oder gar auseinander und wieder zusammengebaut zu werden. Sie sind in erster Linie billig und das Geschäftsmodell ist, dass nach ein paar Jahren wir neue Möbel kaufen wollen. Zu schauen, wie wertig die Möbel sind und diese dann auch mal reparieren zu können, bringt uns ein ganzes Stück weiter auf dem Weg zur besseren Welt. Verblüffend auch, was es für gute Stücke auf dem Gebrauchtmarkt gibt.
1.30
ökologische Möbel
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Ökologische Möbel sind aus Naturmaterialien ohne bedenkliche chemische Zusätze oder Lacke. Sie sind meist sehr teuer, halten aber auch viele Jahrzehnte und lassen sich in der Regel gut reparieren und renovieren.
0.26
Verzicht auf Laubsauger
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Laubsauger sind noch schlimmer als die Idee kleine Rasenflächen mit großem Rasenmähtraktor überhaupt und dann stundenlang zu mähen. Boys with toys. Die Laubsauger emittieren Lärm und Feinstaub und schaden den Bodenlebewesen mehr als Harke oder Besen.
0.11
Gebrauchte, lang genutzte Geräte
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte vom Staubsauger über den Akkuschrauber bis zum Fernseher sind heute verblüffend preiswert. Hier auf wertige Geräte zu setzen, die lange halten, oder sogar gebrauchte Geräte zu kaufen, hilft Rohstoffe und Energie zu sparen.
1.30
Reparieren statt Neukauf
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte sind leider gar nicht mehr zu reparieren, etwa wenn von der Waschmaschine das Steuergerät kaputt geht und mehr kostet als eine neue Waschmaschine. Und doch gibt es Werkstätten, die Handys, Waschmaschinen, Rasenmäher etc. auch noch reparieren - und auch wenn es ähnlich teuer, wie ein neues Gerät, ist, ist es doch das gute Gefühl, wieder etwas für eine bessere Welt getan zu haben.
0.65
Retouren im Online-Handel vermeiden
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Retouren sind ein großes Problem geworden - viele Retouren werden schlicht verbrannt, weil die Logistik teuer als die Ware ist. Gerade bei Kleidung sollten wir nach detaillierten Größenangaben recherchieren, so dass die Kleidung dann auch passt. Einfach drei Größen zu bestellen und ganz selbstverständlich zwei dann zurückzusenden ist Verschwendung von Energie und Ressourcen. Aber auch andere Produkte müssten nicht zurückgesendet werden, wenn wir vorher besser recherchierten, ob diese denn unseren Erwartungen entsprechen.
0.32
Produktion
Faire Löhne und Arbeitsbedingungen Lieferkette
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich eingehalten
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich eingehalten
Transparenz in der Lieferkette sollten nicht nur die dazu verpflichteten größeren Unternehmen anstreben. Dazu gehört dann auch die Kenntnis, unter welchen Arbeitsbedingungen die Menschen arbeiten. Kinderarbeit und Sklaverei sind immer noch verbreitet und auch unmenschliche Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne stehen häufig am Anfang der Lieferkette in den Minen und Fabriken im Ausland. Hier kann ein Unternehmen Druck machen und entsprechend besser vergüten.
0.00
Unternehmensführung
Verzicht auf Feuerwerk und Böller
0
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Böller und Feuerwerk sind in jeder Hinsicht ein Problem: für die Tierwelt, die Umwelt und die Menschen, die diese herstellen. Die Feinstaubbelastung ist horrend. Und das alles nur, weil sich Menschen hierüber Aufmerksamkeit und Bewunderung erhoffen.
0.25
nicht-nachhaltige Freizeitangebote
0
(0) haben welche, (1) sehr selten, (2) gestalten diese umweltfreundlich, (3) haben keine,
(0) haben welche, (1) sehr selten, (2) gestalten diese umweltfreundlich, (3) haben keine,
Gemeint sind hier nicht die Skaterbahn oder der Kunstrasen-Sportplatz, sondern Motorsport, Ski-Fahren auf künstlich beschneiten Pisten, Kiten in Vogelschutzgebieten, Segelboote mit Bioziden am Unterwasserschiff, Golfen mit hohem Wasser- und Pestizid-Einsatz, Quad-Fahrten in die Natur, Fallschirmspringen, u.ä.. Natürlich machen diese Hobbies Spaß, weshalb es belohnt wird, wenn wir hier aktiv die umweltfreundlicheren Alternativen anbieten und so ein Umdenken auch bei unseren Gästen erreichen.
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Informationen zu nachhaltigen Freizeitangeboten
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(0) keine, (1) ein paar, (2) viele, (3) bieten selbst welche an
(0) keine, (1) ein paar, (2) viele, (3) bieten selbst welche an
Flyer und Verlinkungen auf den Internetseiten können auf nachhaltige Angebote aufmerksam machen - oder es werden selbst nachhaltige Angebote gemacht.
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