Energie
LED Beleuchtung
2
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
LED ‘Birnen’ gibt es mittlerweile für wirklich alle Lampen, auch mit angenehm warmen Lichtfarben.
0.23
Ernährung
Vegane Tage
0
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Vegan bedeutet auf Fisch, Fleisch, Milch, Käse und andere tierische Lebensmittel zu verzichten. Für viele Menschen undenkbar, zum einen wegen des Geschmacks, und zum anderen, da sie es für ungesund halten.
4.44
Vegetarische Tage
2
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
(0) keiner pro Woche, (1) 1-3, (2) 4-6, (3) 7 Tage in der Woche
Anders als bei der veganen Ernährung können bei vegetarischer Ernährung auch Milch, Käse oder Eier dabei sein. Vegetarische Tage sind gesund, bedeuten weniger Tierhaltung und damit weniger Verbrauch von Flächen und Wasser.
Wir Deutschen konsumieren mehr als das dreifache an tierischen Produkten was laut EAT-Lancet Commission gesund für uns und den Planeten wäre.
Kantinen und Kioske aber auch Firmenfeste sollten vegane Alternativen anbieten, gern auch über die Vorteile aufklären und im Dialog mit den Mitarbeiter*innen herausfinden, was gut ankommt, und was nicht. Eine regelrechte Bevormundung wird nicht klappen - eher das Gefühl von Stolz, etwas zumindest schon einmal teilweise besser zu machen.
Wir müssen ja nicht gleich Veganer oder Vegetarier werden, sondern vielleicht nur Flexitarier.
3.01
Lebensmittel aus der Region
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Lebensmittel
Lebensmittel aus der Region, vom Wochenmarkt und vom Hofladen sind nicht weit transportiert (Ausnahmen gibt es natürlich auch dort) worden und stärken die lokale Wirtschaft.
Allerdings gibt es auch ineffiziente kurze Transportwege, wenn Fahrzeuge mit wenig Ladung zu den Verkaufsstellen fahren. E-Mobilität und Lastenfahrräder können hier helfen.
Leider wird vielfach auch das Regionale gegen das Bioangebot ausgespielt: regionale, gespritzte Lebensmittel sind nicht so gut, wie regionale Bio Lebensmittel, und regionales Fleisch nicht so gut für die Umwelt, wie der Verzicht auf Fleisch.
0.23
Bio Lebensmittel
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte
Bio ist extrem wichtig für die Artenvielfalt. Wir haben das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier und die Folgen sind größer als die des Klimawandels. Pestizide und mineralische Düngemittel gefährden unsere Zukunft. Zudem speichern Böden aus dem Biolandbau in der Regel mehr Kohlenstoff und helfen damit gegen die Klimakatastrophe.
Gegenargument ist häufig, dass die Erträge im Biolandbau niedriger sind als bei der industriellen Landwirtschaft und folglich mehr Wälder abgeholzt werden müssen. Das ist zum Beispiel beim eh nicht uneingeschränkt gesunden Getreide richtig. Aber wenn wir weniger Fleisch essen, weniger Lebensmittel verschwenden und mehr gesunde Hülsenfrüchte essen, haben wir reichlich Flächen zusätzlich zur Verfügung und können die gesamte Welt bio ernähren und sogar noch etwas mehr Wald pflanzen.
Bio in der Kantine oder am Kiosk oder auf Firmenveranstaltungen ist natürlich teurer - aber wenn es nicht irgendwo vorgelebt wird, was erwarten wir dann im privaten Bereich.
1.61
Bio aus der Region
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen Produkte aus der Region
Was ist besser - der Bio-Apfel aus Neuseeland oder der gespritzte Apfel aus der Region? Antwort: beides falsch. Bio Lebensmittel aus der Region bedeuten weniger Transport und sind somit noch besser als Bio Lebensmittel mit weitem Transport.
Bio in der Kantine oder am Kiosk oder auf Veranstaltungen ist natürlich teurer - aber wenn nicht irgendwo vorgelebt wird, was erwarten wir dann im privaten Bereich. Manchmal ist eine Direktbelieferung von Anbietern aus der Region eine Möglichkeit, Kosten zu sparen.
2.00
Bio aus der Region saisonal
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der auch als bio erhältlichen saisonalen Produkte
Saisonale Bio Produkte zusätzlich zu den regionalen Bio Produkten haben zudem weniger Energieaufwand für die Lagerhaltung.
In den jeweiligen Monaten sind andere Produkte saisonal verfügbar, so dass wir uns mit Blick auf einen Saison-Kalender das ganze Jahr über gesund und schmackhaft mit wenig Transport- und Lageraufwand ernähren können.
2.16
Leitungswasser
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% anstelle von gekauftem Mineralwasser oder Softdrinks
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% anstelle von gekauftem Mineralwasser oder Softdrinks
Leitungswasser ist erfreulicherweise längst ein Trend. An Schulen gibt es Trinkwasserspender und die Schüler*innen haben ihre Trinkflaschen dabei, und zu Workshops bringen Manager ebenfalls ihre Trinkflaschen mit. Viele Kinder werden gar nicht erst an die ungesunden Zuckergetränke gewöhnt.
Leitungswasser ist strenger kontrolliert als abgefüllte Getränke und spart eine Menge Energie und Verpackung.
Unternehmen können Wasserspender aufstellen - ggf. auch mit Filtern arbeiten, etwa um Chlorgerüche zu entfernen.
1.30
Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der wegzuschmeißenden Lebensmittel rette oder vermeide ich
Lebensmittel werden vom Acker angefangen über die Fabriken und Transportwege bis hin zum Wegwerfen durch uns, die Restaurants und die Supermärkte verschwendet. Das bedeutet letztlich, dass mehr Flächen für den Anbau benötigt werden und damit Wälder abgeholzt werden und mit Spritzmitteln und Dünger die Biodiversität gefährdet wird.
Wir können gezielter einkaufen, Waren nicht nur wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums wegwerfen, Lebensmittel im Haushalt retten (z.B. Bananen einfrieren oder haltbare Aufstriche und Suppen aus übrig gebliebenen Gemüse selbst machen), gezielt gerettete Lebensmittel (z.B. zu kleine oder schrumpelige Waren) retten und an vielen Orten auch übrig gebliebene Lebensmittel spenden, z.B. an die Tafeln.
Kantinen und Kioske und auch Veranstaltungen können vorab die Nachfrage abfragen und so ein Wegschmeißen von Lebensmitteln verhindern. Auch kann bewusst am nächsten Tag ein Gericht angeboten werden, was die Verwertung der Reste vom Vortag anpreist.
0.83
Müll
Müll konsequent trennen
3
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Müll konsequent zu trennen, inklusive Grünabfall, Glas und Papier, ist gar nicht so selbstverständlich, wie anzunehmen ist. Viele geben sich hier wenig Mühe und wissen auch nicht wirklich, was in welche Tonne gehört. Die Restmülltonne kostet auch dem öffentlichen Bereich viel Geld, während die Wertstoff- und Grünabfalltonne kostenlos sind.
Aber auch besonderer Müll, wie Batterien, Glühlampen, Elektrogeräte etc. wollen richtig entsorgt werden.
0.65
Papierloses Büro/ Medien
2
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
Papier zu sparen hilft Wälder zu schützen - auch das Recycling Papier bedeutet letztlich mehr Nachfrage dann auch nach frischem Zellstoff aus Bäumen.
Vieles brauchen wir gar nicht erst auszudrucken, sondern können es auf Geräten, die wir eh schon haben, speichern. Für interne Prozesse aber auch für den Dialog mit den Kunden sollten sich digitale Formen immer weiter durchsetzen.
0.61
Kompost-Toilette auch bei Veranstaltungen
0
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Kompost-Toiletten sind durchaus umstritten - nicht nur wegen der Nähe zum eigenen Fäzes, sondern auch wegen Hygiene, Keimen, oder Arzneimittelrückständen.
Auf der anderen Seite können wir nicht weiter endlichen Künstdünger auf die Äcker geben und nur wenig von den Nährstoffen bestenfalls durch die Kläranlage auffangen, um den Rest am Ende in die Meere zu leiten oder den Klärschlamm zu verbrennen.
Kompost-Toiletten mit Mikroorganismen können Fäzes fermentieren und die Nährstoffe und das organische Material in Kreisläufen der Landwirtschaft und dem Garten wieder zurückgeben. Öffentliche Komposttoiletten und auch nachhaltige Festivals verfolgen diesen Ansatz. Genehmigungstechnisch in der Grauzone sind richtig komfortable Komposttoiletten auch in Häusern möglich.
Geruchsbildung entsteht nur über den Urin. Daher trennen Komposttoiletten diesen vom Fäzes (daher auch die Bezeichnung Trenntoilette). Urin ist ein toller Dünger - wir müssen ihn nur verdünnen und natürlich nur auf die Pflanzen geben, wenn diese auch wachsen. Sonst landen die Nitrate mit dem Regen im Grundwasser.
0.53
Mehrweg in Kantine und Kiosk
3
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nach unverpackt und bei Getränken nach dem Leitungswasser ist das beste, was wir tun können, in Mehrwegbehältern unsere Lebensmittel zu kaufen. (Übrigens gibt es für Büromaterial auch Mehrweg-Versandkisten wie auch bei manch regionalem Lieferdienst). Frage dabei auch, ob die Behälter leer durch ganz Deutschland transportiert werden, oder auch norddeutsches Bier in die leere Flasche bayrischen Biers fließt und umgekehrt. Nächste Frage, was es an Energie kostet, die Behältnisse zu reinigen. Verbundverpackungen oder gut zu recycelnde Dosen sind in manchen Studien die bessere Alternative. Bei solchen Studien muss genau geschaut werden, was da verglichen wird. Letztlich gilt es regional Kreisläufe zu schließen.
Nächste Frage, ob die Behälter aus Glas oder Plastik sein sollen - Glas wird häufiger wiederverwertet, Plastik ist leichter und bedeutet weniger Energie beim Transport.
0.81
Soziales
Fair-Trade Produkte
3
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Bei Fair-Trade denken wir meist an das gleichnamige Label - welches mittlerweile auch nicht mehr im Verruf steht. Aber es gibt auch andere Label - manche eher Greenwashing, manche durchaus bemüht, es besser zu machen. Fair ist nicht immer gleich mit bio zu setzen und bio nicht immer fair (manche Label kombinieren aber beides).
Die Bedeutung ist immens: faire Arbeitsbedingungen in der Welt sorgen für weniger Migration, mehr Klimaschutz und eine friedlichere Welt.
Extrem bemerkenswert ist der Hintergrund bei Schokolade und dem Zusammenhang zwischen Kindersklaverei (!) und den gängigen Produkten von Nutella über Kinderschokolade bis zum Mars-Riegel: https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/2020/07/fuer-unsere-schokolade-werden-kinder-in-westafrika-entfuehrt/
Unternehmen können hier also in den Kantinen, Kiosken oder bei der Arbeitskleidung oder dem handgenähten Fußball selbst Vorreiter für eine bessere Welt sein.
3.20
Faire Löhne
2
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
Viele Personen, die über dem Durchschnitt verdienen, können dies nur, weil andere unter dem Durchschnitt verdienen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Über Billiglöhne schimpfen die Verbraucher*Innen, die Preisanhebung um 50 Cent wird aber selten akzeptiert.
Was wir verdienen ist dabei nicht, wie Liberale oder Neoliberale gern meinen, allein eine Frage des Fleißes. Es ist das Produkt (!) aus Fleiß, Können und den richtigen Rahmenbedingungen. Wer viele begabte und fleißige Menschen kennt, die einfach kein Glück haben, entwickelt Empathie und ist bereit, mehr zu zahlen, und sei es über Trinkgelder.
Unternehmen können bei Vergütung insbesondere der weniger gut bezahlten Tätigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Zeichen setzen.
0.74
ehrenamtliches Engagement
3
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Ehrenamt, ob nun bei der Feuerwehr, im Sportverein oder die Hilfe in der Nachbarschaft, ist für das Miteinander und die Gesellschaft enorm wichtig. Unternehmen können hier helfen, Ehrenamt zu würdigen und durch Spenden zu begleiten.
0.74
Förderung aktiver politischer Beteiligung
3
(0) machen wir nicht, (1) in social media, (2) über Plakate und Aushänge, (3) selbst Aktivitäten organisieren
(0) machen wir nicht, (1) in social media, (2) über Plakate und Aushänge, (3) selbst Aktivitäten organisieren
Wir erleben in der ganzen Welt was passiert, wenn die Erfolgreichen große Teile der Gesellschaft abhängen: radikale Strömungen bekommen Zulauf, die Klimakatastrophe wird geleugnet, Haß gegen Ausländer aber auch gegen die eigenen Politiker geschürt.
Mit solchem Nährboden spielen ganz bewusst einige “Ego-Trolle”, die ihre Interessen durchboxen wollen, wenn etwa konservative Parteien von Ideologie bei den progressiven Parteien sprechen oder ein Automobil-Boss Impfgegner ist, um seine Werke nicht schließen zu müssen, oder andere gegen Windkraft und E-Mobilität und pro Kernkraft ohne jedes Fachwissen wettern. Unzufriedene Bürger*innen greifen das als ‘Troll-Lemminge’ auf, fühlen sich über die gemeinsamen Feindbilder zugehörig und wettern auf Social Media gegen alles, was Veränderung in Richtung Zukunftsfähigkeit bedeutet. Es ist der Kampf um sogenannte Meme und nicht mehr wie früher allein um Deutungshoheiten, zumal die Experten sich zu den meisten Fragen einig sind.
So unbequem es ist, sollten wir daher in Social Media dagegenhalten und nicht frustriert abwinken. In unserem Umfeld können wir zudem mit anderen zusammenkommen und über Politik oder die Gestaltung des Miteinanders sprechen - auch wenn viele privat gar nicht über Politik reden wollen, weil sie zwar eine Meinung haben, aber nicht das Gefühl, dass sie diese selbst stützen können. Es gibt zum Beispiel den Tag der Offenen Gesellschaft und regional sicherlich noch viele weitere Initiativen. Politiker können motivieren, in eine Partei eintreten, zu öffentlichen Ratssitzungen gehen, und an Demonstrationen teilnehmen. Bei Fridays for Future einmal dabei gewesen zu sein, ist ein Erlebnis! Unternehmen können Haltung zeigen! Ideologie ist nicht die Meinung des anderen, sondern das, was wissenschaftlich nicht robust (also mehr als eine Einzelstudie) belegt ist.
https://www.know-why.net/model/Ch6pG92HeaVbtguDEvK11Iw
0.96
Organ- und Blutspenden organisieren
0
(0) gar nicht, (1) Blut oder Organ, (2) Blut und Organ, (3) Blut, Organ u. Knochenmark
(0) gar nicht, (1) Blut oder Organ, (2) Blut und Organ, (3) Blut, Organ u. Knochenmark
Sowohl Organ- als auch Blutspenden oder sogar Knochenmarkspenden kosten uns Überwindung - bis wir oder unsere Liebsten darauf angewiesen sind.
Auch hier gilt wieder - wer es macht, kann stolz auf sich sein. Unternehmer*innen können vorweg gehen und ihren Mitarbeiter*innen z.B. freigeben, sollte das Blutspenden während der Arbeitszeit sein.
1.60
Bürger*innen Begegnung (Vereine, Feuerwehr, Plätze)
3
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Unterstützung von Vereinen, Plätze und Hallen für das Zusammenkommen der Bürger*innen
0.12
Fürsorge Flüchtlinge
1
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Die Gesellschaften müssen Flüchtlinge aufnehmen - egal, wie viele es werden. Davon zu unterscheiden ist die Zahl derer, die wir auch in unsere Gesellschaft dauerhaft integrieren können und mit Blick auf unsere Wirtschaft und Altersvorsorge bzw. den demographischen Wandel auch müssen. Ein Unternehmen sollte aktiv vorweg gehen und im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten helfen, Menschen mit Migrationshintergrund aufzunehmen. Sprachlich ist manchmal Englisch der kleinste gemeinsame Nenner, der auch in Unternehmen gewählt werden kann. Soweit legal, sollten wir diesen Menschen also helfen.
1.44
Kulturförderung
3
(0) gar nicht, (1) fördern etwas, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern etwas, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Kulturförderung kann in allen Facetten erfolgen - vom musizierenden Jugendlichen über Ausstellungen bis zur Pflege traditioneller Feste.
0.07
Partnerschaften mit entwickelnden Ländern
1
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Die Menschen auf der Welt zusammenzubringen ist in Zeiten der Globalisierung wichtiger denn je. Unternehmen können sich hier ebenfalls über das unmittelbar ökonomische Interesse hinaus engagieren.
1.37
Naturerlebnis-Möglichkeiten
3
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Aufklärungspfade, Infotafeln, Ausstellungen, Exkursionen, etc., ggf. auch zusammen mit Schulen und Naturschutzorganisationen.
0.07
Kleidung
Bio-Baumwolle/Leinen/Hanf/Holzfaser/ zertifizierte Schurwolle
3
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) alles
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) alles
Global ist konventionelle Baumwolle ein Umweltproblem wegen des Einsatzes von Spritzmitteln und des hohen Wasserverbrauchs. Dazu kommt, dass die Textilfabriken beim konventionellen Färben ganze Flüsse vergiften und Menschen ausbeuten.
Neben ökologischer Baumwolle gibt es noch andere Naturfasern mit teilweise wesentlich geringerem Schaden für die Umwelt.
Bei Schurwolle ist auf die Zertifizierung zu achten, die Tierleid ausschließt.
Übrigens gibt es mittlerweile auch Outdoor-Kleidung aus dichtgewebter Biobaumwolle als Alternative zu den Kunststofffasern. Kunststofffasern lassen beim Waschen auch immer Mikroplastik in die Abwässer gelangen und Mikroplastik in der Umwelt führt möglicherweise zu multiresistenten Superkeimen - eine lange Geschichte.
Bei den Punkten für Kleidung könnt ihr, wenn ihr keine konventionelle Baumwolle kauft, sondern mal Recycling- und mal Bio-Baumwolle wählt, euch bei beiden volle 3 Punkte geben.
Bio geht übrigens auch bei Gardinen, Tischdecken und Bettwäsche!!!
1.69
Recycling Baumwolle
3
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
Hier geht es um die Berufsbekleidung oder z.B. im Tourismusbereich Kleidung mit Werbung. Sogar große, konventionelle Kleidungsgeschäfte nehmen teilweise alte Kleidung zurück und versprechen, daraus neue Garne zu produzieren. Häufig ist dabei das Problem die Qualität der kurzlebigen Kleidung, die sich dann schwer recyceln lässt und doch wieder in der Müllverbrennungsanlage oder auf der Halde in sich entwickelnden Ländern landet.
1.61
Recycelte Kunstfasern ohne giftige Imprägnierung
3
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manches, (2) vieles, (3) grundsätzlich
Hier geht es um die Berufsbekleidung oder z.B. im Tourismusbereich Kleidung mit Werbung. Insbesondere die Hersteller von Outdoor-Kleidung nutzen mittlerweile recycelte PET-Flaschen für ihre Garne und sie verzichten auch auf die schlimmsten Chemikalien, wie z.B. PFCs. Dennoch ist immer die Frage, ob wir im Alltag Kleidung anziehen müssen, die für den Himalaya konzipiert ist. Denn Kunstfasern auch vom Kunststoff-Fliespullover geben Mikroplastik an das Abwasser ab. Manche nutzen einen Waschbeutel, der diese Kunststofffaser-Reste auffangen soll.
0.57
Sonstiger Konsum
gebrauchte oder langelebige Möbel
3
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Möbel halten es nicht aus, verschoben oder gar auseinander und wieder zusammengebaut zu werden. Sie sind in erster Linie billig und das Geschäftsmodell ist, dass nach ein paar Jahren wir neue Möbel kaufen wollen. Zu schauen, wie wertig die Möbel sind und diese dann auch mal reparieren zu können, bringt uns ein ganzes Stück weiter auf dem Weg zur besseren Welt. Verblüffend auch, was es für gute Stücke auf dem Gebrauchtmarkt gibt.
1.30
Reparieren statt Neukauf
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Viele Geräte sind leider gar nicht mehr zu reparieren, etwa wenn von der Waschmaschine das Steuergerät kaputt geht und mehr kostet als eine neue Waschmaschine. Und doch gibt es Werkstätten, die Handys, Waschmaschinen, Rasenmäher etc. auch noch reparieren - und auch wenn es ähnlich teuer, wie ein neues Gerät, ist, ist es doch das gute Gefühl, wieder etwas für eine bessere Welt getan zu haben.
0.65
nicht-nachhaltige Betriebsfeste /-ausflüge
3
(0) haben welche, (1) sehr selten, (2) gestalten diese umweltfreundlich, (3) haben keine,
(0) haben welche, (1) sehr selten, (2) gestalten diese umweltfreundlich, (3) haben keine,
Gemeint sind hier nicht die Skaterbahn oder der Kunstrasen-Sportplatz, sondern Motorsport, Ski-Fahren auf künstlich beschneiten Pisten, Kiten in Vogelschutzgebieten, Segelboote mit Bioziden am Unterwasserschiff, Golfen mit hohem Wasser- und Pestizid-Einsatz, Quad-Fahrten in die Natur, Fallschirmspringen, u.ä.. Natürlich machen diese Hobbies Spaß, weshalb es belohnt wird, wenn wir hier aktiv die umweltfreundlicheren Alternativen wählen und so ein Umdenken auch bei anderen erreichen.
1.00
Produktion
Faire Löhne und Arbeitsbedingungen Lieferkette
2
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich eingehalten
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich eingehalten
Transparenz in der Lieferkette sollten nicht nur die dazu verpflichteten größeren Unternehmen anstreben. Dazu gehört dann auch die Kenntnis, unter welchen Arbeitsbedingungen die Menschen arbeiten. Kinderarbeit und Sklaverei sind immer noch verbreitet und auch unmenschliche Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne stehen häufig am Anfang der Lieferkette in den Minen und Fabriken im Ausland. Hier kann ein Unternehmen Druck machen und entsprechend besser vergüten.
0.00
Umweltbelastung der Lieferkette
1
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) grundsätzlich den aktuellen Möglichkeiten entsprechend minimal
(0) gar nicht, (1) teilweise, (2) weitgehend, (3) grundsätzlich den aktuellen Möglichkeiten entsprechend minimal
Gerade am Anfang der Lieferketten findet viel Umweltverschmutzung aber auch Landraub (Enteignung wie Rodung) statt. Hier auf Standards zu achten macht die Rohstoffe und Vorprodukte teuer. Aber die Transparenz bei Einhalten und Übertreffen von Standards kann heute entscheidend zur besseren Vermarktung der Endprodukte beitragen.
0.00
Moderate Büro-/Lager-/ Produktionsflächen
1
(0) viel ungenutzte Fläche, (1) viel Platz, (2) wenig Platz (3) belegt, möglicherweise gemeinsam genutzte Flächen
(0) viel ungenutzte Fläche, (1) viel Platz, (2) wenig Platz (3) belegt, möglicherweise gemeinsam genutzte Flächen
Die Fläche, die wir für Räume und Außenbereiche benötigen, umfasst die versiegelte Fläche, das benötigte Baumaterial und meist auch den Raum, der beheizt werden muss. Wenn wir die Räume hier nutzen, sie möglicherweise untervermieten oder mit anderen teilen (z. B. Coworking Spaces), machen wir große Schritte in Richtung Nachhaltigkeit. Gerade im Zuge des Homeoffice ist die Verkleinerung von Firmenflächen kein Rückschritt, sondern ein Fortschritt.
0.00