Energie
Bezug von echtem Ökostrom
1
(0) kein spezieller Tarif, (1) Öko vom herkömmlichen Anbieter, (2) Öko vom lokalen Anbieter (3) Tarif bei einem reinen Ökostrom-Anbieter
(0) kein spezieller Tarif, (1) Öko vom herkömmlichen Anbieter, (2) Öko vom lokalen Anbieter (3) Tarif bei einem reinen Ökostrom-Anbieter
Naturstrom, Green Planet Energy, Lichtblick, …. gelten als echte Ökostromanbieter, da sie für jeden Kunden entsprechende Kapazitäten Ökostrom einkaufen oder selbst implementieren. Die übrigen Stromanbieter bieten lediglich einen Strommix an. Der Anteil Ökostrom wird als Öko-Tarif an einige Kunden teurer verkauft, während die übrigen Kunden rein theoretisch dann nur die Anteile an Gas, Kohle, etc. beziehen. http://www.imodeler.info/ro?key=CH-QOaGWVa4VRGA7ASEJILQ
0.44
Energiespar-Geräte
2
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
(0) veraltete Geräte, (1) mit altem Energiesparsiegel, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
Es ist immer ein Abwägen, ob die Weiternutzung eines älteren Gerätes nicht weniger Energie oder Wasser benötigt als die Produktion eines neuen, energie-effizienten Gerätes. Betrachtet werden muss daher der Energiebedarf entlang des gesamten Produktlebenszykluses (von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung). Unternehmen, Kommunen & Organisationen brauchen hier die Kompetenz, den richtigen Zeitpunkt für eine Neuanschaffung von Geräten abzuwägen, aber auch die Entschlossenheit, dann die nachhaltigsten und nicht nur preiswertesten Geräte anzuschaffen.
0.23
LED Beleuchtung
3
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
(0) für gar keine, (1) für ältere Energiesparlampen, (2) für weitestgehend LED, (3) für komplette LED Beleuchtung
LED ‘Birnen’ gibt es mittlerweile für wirklich alle Lampen, auch mit angenehm warmen Lichtfarben.
0.23
Minimierung von Streaming
2
(0) für Streaming von allem (Daten, Fernsehen), (1) für viel Streaming, (2) für seltenes Streaming, (3) für gar kein Streaming
(0) für Streaming von allem (Daten, Fernsehen), (1) für viel Streaming, (2) für seltenes Streaming, (3) für gar kein Streaming
Streaming lässt sich kaum noch aufhalten. Es ist bequem, wenn alle Daten automatisch in der Cloud gesichert sind und von überall zugegriffen werden kann, und es ist ebenso bequem, wenn alle Sendungen nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt geschaut werden können, sondern eben ‘on demand’. Frage tatsächlich, ob Hotels und Pensionen auf Internet-Fernsehen/Smart-TVs setzen, oder Kabel/Satellit.
Am Ende aber bedeutet das Streaming in der ganzen Welt einen erheblichen Energiebedarf und die Infrastrukturen für Sendemasten verschlingen Platz und Rohstoffe und sie verursachen vermutlich auch schädliche Strahlungen. Eine Lösung ist daher, ein Stück weit auf den Komfort zu verzichten und vielleicht auch mehr in die Natur zu gehen statt vor dem Bildschirm zu hocken. Im Detail gibt es noch die Möglichkeit, eher zu Hause mit Glasfaser etwas herunterzuladen, denn unterwegs mit älteren Mobilfunknetzen.
0.39
PV auf geeigneten Flächen
2
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen
Wir müssen für Photovoltaik (PV) alle geeigneten Flächen nutzen, da die Alternativen auf Freiflächen die Natur und den Ackerbau einschränken. Ein Trend ist PV auf Stelzen, damit darunter noch gegärtnert oder geackert werden kann. Das kostet aber Baumaterial. Photovoltaik ist heute dank billiger Panele aus China verblüffend preiswert geworden. Leider gibt es für die Einspeisung ins Stromnetz kaum noch Geld, zur Zeit etwa 8 Cent pro kWh. Daher sollte PV immer mit einem eigenen Stromspeicher (eigener Schritt, s.u.) kombiniert werden, damit möglichst viel Strom selbst verbraucht wird. Das spart dann ca. 35 Cent pro kWh, die wir sonst an den Stromanbieter zahlen müssten. Auf diese Weise rechnet sich die eigene PV Anlage angepasst an den eigenen Stromverbrauch bereits nach einigen Jahren. Wer ein Auto hat sollte dessen Verbrauch (auch wenn es jetzt noch kein E-Auto ist) mitberücksichtigen. Dann sind die Ersparnisse noch mal wesentlich größer. Für PV geben die Banken gern Kredite, aktuell wird es auch gefördert. Zudem gibt es auch Anbieter, welche die Kosten übernehmen und quasi die Dachfläche mieten und im Gegenzug vergünstigten Strom anbieten. Solche Anbieter formen dann mit anderen Häusern und deren Batterien so genannte virtuelle Kraftwerke.
1.10
Windkraft / Wasserkraft
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen bzw. Angebote
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) alle geeigneten Flächen bzw. Angebote
Wasserkraftnutzung muss rechtlich und in seinen Auswirkungen auf Ökosysteme wohl überlegt sein.
Windkraftwerke können wir ebenfalls nur mit Rücksicht auf die Bevölkerung (u.a. Geräuschentwicklung) betreiben. Auch hier hilft Bürgerenergie die Akzeptanz zu erhöhen.
Richtig sinnvoll ist Bürgerenergie - wenn sich Anwohner etwa in einer Genossenschaft zusammenschließen und größere Windkraftanlagen meist in der Nähe betreiben. Das fördert die Akzeptanz von Windkraft in der Umgebung und die Rendite landet nicht beim Großinvestor, sondern den Menschen vor Ort.
0.88
Stromspeicher
2
(0) gar nicht, (1) ein kleiner Speicher für einen Tag, (2) ein Speicher für mehr als einen Tag, (3) ein Speicher auch für E-Auto-Laden oder als virtuelles Kraftwerk
(0) gar nicht, (1) ein kleiner Speicher für einen Tag, (2) ein Speicher für mehr als einen Tag, (3) ein Speicher auch für E-Auto-Laden oder als virtuelles Kraftwerk
Ein Stromspeicher hilft in erster Linie, den Ertrag der PV-Anlage zu maximieren, wenn eben der Strom nicht für wenig Geld ins Netz gespeist wird, sondern abends aus der Batterie kommt und dann den vollen Strompreis zu sparen erlaubt.
Ein weiterer Vorteil kann noch sein, dass manche Batterien als Inselanlage bei Stromausfall funktionieren.
Die bereits erwähnten virtuellen Kraftwerke greifen dann von außen auf eure Batterie zu und stellen den Strom quasi in der Nachbarschaft zur Verfügung zu und vergüten euch das. Darüber werden Stromnetze stabilisiert und auch bei wenig Wind und keiner Sonne können wir von erneuerbaren Energien zehren.
Hinweis zum Lithium: Lithium ist wie viele andere Rohstoffe auch beim Abbau häufig problematisch. Die Ökobilanz muss aber berücksichtigen, dass wir Lithium über hunderte Jahre recyceln können. Im Keller könnten später auch ältere Lithiumbatterien aus der Automobilindustrie zu einem zweiten Leben kommen oder Natriumbatterien, die mehr Platz benötigen.
0.66
Bewegungsmelder
2
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
(0) keine, (1) weniger als die Hälfte, (2) mehr als die Hälfte, (3) überall
Bewegungsmelder machen in allen Räumen inklusive Außenbereich Sinn, in denen wir das Licht potentiell zu lange brennen lassen, etwa im Flur, Keller, in der Garage, usw.. Wichtig dabei natürlich, dass das Licht nicht zu lange angeschaltet bleibt.
0.16
Vermeidung von StandBy Zeiten
1
(0) gar nicht, (1) bei einigen Geräten, (2) bei den meisten, (3) bei allen
(0) gar nicht, (1) bei einigen Geräten, (2) bei den meisten, (3) bei allen
Standby Stromverbräuche werden gern angemahnt und hochgerechnet. Wenn ein Fernseher beispielsweise 5 Watt im Standby verbraucht, sind das auf den Tag gerechnet 120 Wattstunden (Wh), also ca. eine Achtel Kilowattstunde, die etwa 35 Cent kostet. Unternehmen können recht einfach selbst berechnen, welches Einsparpotential all ihre Computer, Router und Fernseher bei Verzicht auf StandBy haben.
0.16
Licht unnötig brennen lassen
2
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
(0) passiert ständig, (1) passiert häufig, (2) passiert selten, (3) passiert nie
Moderne Lampen benötigen wenig Strom, und doch lohnt es sich in der Summe, diese nicht unnötig brennen zu lasen, etwa wenn wir länger nicht im Raum sind. Flure, WC-Räume, Keller haben häufig unnötig das Licht brennen. Auch Unternehmen haben in einigen Bereichen teilweise zu lang bzw. zu früh das Licht an.
0.08
Kompensation von THG Emissionen
0
(0) gar nicht, (1) nur eigene Angebote, (2) auch für die Gäste (3) für alles
(0) gar nicht, (1) nur eigene Angebote, (2) auch für die Gäste (3) für alles
Die Kompensation von Treibhausgas-Emissionen ist sehr umstritten. Jemand fliegt, fährt Auto oder veranstaltet ein Grillfest und spendet für die damit verbundenen Treibhausgas-Emissionen einen Betrag an einen Dienstleister, der Projekte zur Treibhausgaseinsparung / -bindung (z.B. über Waldaufforstung) verspricht. Leider erweisen sich dabei viele Anbieter als fadenscheinig, weil sie versprochene Wirkung gar nicht erzielen. Es sollten also lediglich seriöse Anbieter unterstützt werden. Zudem sollte die Kompensation nicht als Freifahrtschein missverstanden werden. Es gilt daher, Emissionen weitestgehend zu vermeiden und lediglich für den Rest zu kompensieren (siehe auch den Punkt Spenden). Für Tourismus-Angebote besteht dann die Möglichkeit, von der Anreise der Gäste über die Kompromisse im Angebot bis hin zu einzelnen Veranstaltungen alles mit Kompensationen auszugleichen.
0.42
Verzicht auf Stromfresser
2
(0) haben viele, (1) haben mehr als zwei, (2) haben ein, zwei (3) haben keine
(0) haben viele, (1) haben mehr als zwei, (2) haben ein, zwei (3) haben keine
Abgesehen davon, dass jedes Gerät einen hohen Stromverbrauch haben kann, ein Kühlschrank nicht regelmäßig abgetaut wird, die Türdichtung undicht ist, die Waschmaschine mit zu hohen Temperaturen und Schleuderzahlen gefahren wird, usw.., gibt es noch einige unnötige Dinge, die viel Strom konsumieren:
Im Tourismus-Bereich können dies übertriebene Lichtinstallationen, Sauna, Whirlpool, beheizter Swimming-Pool, Heizpilze, etc. sein.
0.39
Wohnen, Gebäude
Moderate Raumgrößen
1
(0) große (1) ein normales (2) ein kleineres (3) ein gemeinsames
(0) große (1) ein normales (2) ein kleineres (3) ein gemeinsames
Die Fläche, die wir zum Leben benötigen, umfasst die versiegelte Fläche, das benötigte Baumaterial und den zu beheizenden Raum – und all dies vor dem Hintergrund der sozialen Gerechtigkeit. Wenn eine Wohnung, ein Ferienhaus, ein Hotelzimmer oder weitere Räume angeboten werden, können kleinere Versionen eine kluge Wahl sein.
2.11
Wärmepumpe oder -netz mit Erneuerbaren Energien
1
(0) Öl oder Gas, (1) hybride Wärmepumpen, (2) Luft-Wasser-WP, (3) Sole o.ä.-WP
(0) Öl oder Gas, (1) hybride Wärmepumpen, (2) Luft-Wasser-WP, (3) Sole o.ä.-WP
Wärmepumpen entziehen einem großen Volumen - Luft, Erdreich, Grundwasser - kleine Wärmemengen und addieren diese zu ausreichend Wärme für die Gebäude und die Warmwasserbereitung. Ähnlich wie ein Kühlschrank wird dazu nur ein Kältemittel im Kreis gepumpt und die elektrische Energie ist viel geringer als die gewonnene Wärmeenergie.
Wärmepumpen an sich sind nicht zwingend teuer. Doch Strom ist zu unrecht im Vergleich zu Erdgas teuer, weshalb sich Wärmepumpen nur lohnen, wenn auch insgesamt weniger Wärme in gut gedämmten Gebäuden benötigt wird. Ausgerechnet im kalten Skandinavien haben sich Wärmepumpen längst durchgesetzt, während in Deutschland eine Scheindebatte geführt wird.
Die größte Effizienz haben Wärmepumpen, die aus der Tiefe des Erdreichs die Energie ziehen. Diese sind für Einzelgebäude häufig zu teuer, aber für Quartiere oder ganze Ortschaften und die Nutzung von Wärmenetzen ergeben sich hier enorme Möglichkeiten.
Holzheizungen sind bestenfalls eine (1), da sie weniger schlimm sind, als Öl- und Gas. Sie emittieren aber Feinstaub und wir brauchen Holz für Baumaterialien. Windbruch kann im Wald für die Artenvielfalt verleiben oder für Spanplatten genutzt werden.
2.60
Wasser sparen (Dusche)
2
(0) lange, heiß und häufig duschen, (1) kürzer duschen, (2) kürzer mit Duschsparkopf, (3) kürzer, mit Sparkopf und kälter
(0) lange, heiß und häufig duschen, (1) kürzer duschen, (2) kürzer mit Duschsparkopf, (3) kürzer, mit Sparkopf und kälter
Lange und heiß Duschen bedeutet Wasser- und Energieverbrauch und letztlich auch hohe Kosten. Die weiteren Wirkungen sind vernetzt gedacht noch viel eindrucksvoller - oder wusstest du, dass langes Duschen für Flüchtlinge und die Lebensqualität in Deutschland verantwortlich sein kann?
http://www.imodeler.info/ro?key=Ceju1XNHCFZBJc2MpbAOl5Q
Eine Spartaste bei der Toilettenspülung erachten wir einfach mal als selbstverständlich.
0.71
Wasser sparen (Geräte)
2
(0) veraltete Geräte, (1) mit schlechtem Verbrauchs-Wert, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
(0) veraltete Geräte, (1) mit schlechtem Verbrauchs-Wert, (2) mit bis vor kurzem aktuellen und (3) mit aktuellstem Bestwert
Geräte wie Wasch- und Spülmaschinen müssen bei Neukauf einen Wert für den Wasserverbrauch angeben. Es lohnt sich daher, den Wasser- und Energieverbrauch gleichermaßen zu vergleichen und auch entsprechende Testberichte zu recherchieren, etwa von Öko-Test oder Stiftung Warentest.
0.35
Regenwassernutzung
2
(0) kein Regenwasser nutzen, (1) kleines Regenwasserfass, (2) Zisterne für Garten, (3) für Garten und Haushalt
(0) kein Regenwasser nutzen, (1) kleines Regenwasserfass, (2) Zisterne für Garten, (3) für Garten und Haushalt
Regenwasser können wir bei unproblematischen Materialien des Dachs mindestens für die Gartenbewässerung nutzen. Mit deutlich mehr Aufwand auch für Waschmaschine und Toilettenspülung. Auch wenn es wirtschaftlich recht lange dauert, eh es sich lohnt, ist es eine gute Sache.
1.06
Natürliche Baustoffe u. Farben
1
(0) gar nicht, (1) bei weniger als die Hälfte, (2) bei mehr als die Hälfte, (3) bei allem
(0) gar nicht, (1) bei weniger als die Hälfte, (2) bei mehr als die Hälfte, (3) bei allem
Baumaterialen wie Beton, Gips, Stahl oder auch Aluminium haben einen hohen ökologischen Fußabdruck und bedeuten viele Treibhausgase. Ebenso in der Kritik befinden sich die geschäumten Dämmmaterialien. Oft nicht bekannt sind zudem die negativen Folgen von herkömmlichen Farben und Klebern, die in Müllverbrennungsanlagen dann wegen letztlich wirkungsloser Filter zu giftigen Abgasen führen. Natürliche Baumaterialien und Farben sind deutlich teurer, wenngleich bei der Entsorgung wiederum die nicht-natürlichen Materialien häufig extrem teuer sind. Es sind also das gute Gefühl, der bessere Geruch und die gesündere Baubiologie, die uns hier das Richtige machen lassen.
1.37
Solarthermie
0
(0) gar nicht, (1) kleine Anlage, (2) für Warmwasser, (3) für Warmwasser und Unterstützung der Heizung
(0) gar nicht, (1) kleine Anlage, (2) für Warmwasser, (3) für Warmwasser und Unterstützung der Heizung
Solarthermie ermöglicht die meiste Zeit des Jahres Wasser über einen Teil der Dachfläche zu erwärmen und dieses dann für Warmwasser oder sogar zur Unterstützung der Heizung einzusetzen.
Es ist in der eigentlichen Anschaffung recht preiswert - nur müssen eben Leitungen gelegt werden und über einen Wärmetauscher muss die Wärme für das Warmwasser oder die Heizung übergeben werden.
Da Solarthermie vor allem bei Sonnenschein wirkt, wird vielfach vorgeschlagen, auf der gleichen Fläche lieber PV Module zu installieren und Wasser darüber elektrisch zu erwärmen. Der Ertrag in kW ist mit Solarthermie höher, aber die Installation von PV einfacher.
0.66
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
0
(0) keine, (1) ohne Rückgewinnung, (2) mit Rückgewinnung, (3) mit Rückgewinnung auch aus Abwasser
(0) keine, (1) ohne Rückgewinnung, (2) mit Rückgewinnung, (3) mit Rückgewinnung auch aus Abwasser
Lüftungsanlagen sind bei Passiv- und auch bei Aktivhäusern längst Standard. Nicht nur helfen sie richtig zu lüften - also nicht zu spät und nicht zu lang - sondern auch der warmen, ‘verbrauchten’ Luft noch einen Großteil der Wärme zu entziehen.
Selten hingegen ist die Abwasserwärmerückgewinnung: https://de.wikipedia.org/wiki/Abwasserwärmerückgewinnung
0.78
Abgesenkte Warmwassertemperatur mit Ultrafiltration
0
(0 keine) , (1) 60 Grad, (2) 55 Grad, (3)<=50 Grad
(0 keine) , (1) 60 Grad, (2) 55 Grad, (3)<=50 Grad
Bei alten Heizungen mit kleinen Heizkörpern erzeugt die Heizung regelmäßig über 60 Grad, so dass auch das Warmwasser mit über 60 Grad frei von Legionellen sein kann. Moderne Wärmepumpen, viele Fernwärmenetze und auch die Nutzung von Solarthermie an weniger sonnigen Tagen kann zu Temperaturen von unter 50 Grad für die Heizung führen. Für das Warmwasser muss dann immer aufwändig nachgeheizt werden. Wenn hingegen die Temperatur des Warmwassers auch abgesenkt werden kann, kann eine Menge Energie gespart werden. Allerdings ist dies nur unter Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik möglich, da es sonst zu Legionellen kommen kann. Eine Hilfe können dabei moderne Verfahren der Ultrafiltration sein.
0.39
Abgesenkte Gebäudetemperatur (ohne Schimmel)
0
(0) über 20 Grad, (1) 19-20, (2) 18, (3) 17
(0) über 20 Grad, (1) 19-20, (2) 18, (3) 17
In den meisten Räumlichkeiten ist es im Winter zu warm - wir laufen im T-Shirt herum anstatt dicke Puschen und eine Strickjacke anzuziehen. Das Energiesparpotential ist dabei erheblich.
0.55
Verzicht auf Klimaanlagen
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Gebäude
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Gebäude
Klimaanlagen gewinnen auch in unseren Breitengraden an Bedeutung. Intelligentes Bauen und Lüften und die Verwendung von Wärmeschutz-Rollos kann diese Stromfresser vermeiden.
In warmen Regionen kann eine entsprechende Aufklärung der Gäste erfolgen. Häufig ist auch ein Ventilator nützlich.
0.39
Intelligentes Lüften
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Male in der Heizperiode
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Male in der Heizperiode
Intelligentes Lüften meint nicht zu spät und nicht zu lang. Zu spät ist es, wenn wir bei verbrauchter Luft müde werden, Kopfschmerzen bekommen und die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird. Zu lang ist es, wenn die Luft bereits ausgetauscht wurde und kühl ist, aber wir noch länger lüften auch die Materialien (Wände, Möbel) auskühlen.
Wärme bedeutet letztlich, dass Dinge oder Luft schwingen. Wenn die Luft ausgetauscht ist, aber die Gegenstände und Wände noch schwingen, wird die frische Luft schnell erwärmt. Wenn auch die Wände kalt werden, kann sich an ihnen Schimmel bilden und wir benötigen teure Heizenergie, um alles wieder ins Schwingen zu bringen.
CO2 Messgeräte helfen übrigens rechtzeitig und nicht zu lang zu lüften. Diese sollten aber kein unnützes Gadget sein, sondern vielleicht zum Üben nacheinander in den Räumen eingesetzt und gern auch verliehen werden.
Viele Tourismus-Anbieter haben ein großes Potential die Türen im Eingangsbereich (z.B. Lobby) nicht zu weit und nicht zu lange geöffnet zu halten.
0.23
Mobilität
Verzicht auf Anreise mit eigenem Auto/Motorrad
1
(0) keine Maßnahmen, (1) sichtbare Infos, (2) Werbung für Verzicht, Shuttel-Service, (3) konkrete Vergünstigungen
(0) keine Maßnahmen, (1) sichtbare Infos, (2) Werbung für Verzicht, Shuttel-Service, (3) konkrete Vergünstigungen
Gäste können ermuntert werden, ohne Auto anzureisen. Schon auf der Website können Gastbetriebe und Veranstalter dafür werben, die öffentlichen Verkehrsmittel aufzeigen, Kombiangebote machen, einen Shuttle-Service zum Bahnhof bieten, usw..
2.33
Car-Sharing
0
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Strecken, die nur mit einem Auto zurückzulegen sind.
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) 100% der Strecken, die nur mit einem Auto zurückzulegen sind.
Car-Sharing kann selbst genutzt und den Gästen angeboten werden - entweder mit eigenem Fuhrpark oder durch Dienstleister. So können Orte, die wirklich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad zu erreichen wären, besucht werden.
1.30
E-Auto
2
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh … jeweils auf den Durchschnitt der Flotte bezogen
(0) Verbrennungsmotor, (1) E-Auto mit mehr als 100kWh, (2) E-Auto mit mehr als 50 kWh (3) E-Auto mit weniger als 51 kWh … jeweils auf den Durchschnitt der Flotte bezogen
Gegen E-Autos gibt es geradezu feindliche Vorurteile: Kinderarbeit, Kohlestrom, Explosionsgefahr, Bauern werden enteignet, Reichweitenangst, Wertverlust, etc.. Richtig ist: Wie jedes Auto sind auch E-Autos Rohstoff- und Energieverschwendung. Aber wenn Auto, dann ist das E-Auto die beste Lösung, weil Benzin und Diesel in allen Bereichen noch schlechter abschneiden.
Viele Studien bzw. Aussagen von Laien machen einen Fehler: Das umstrittene Lithium darf nicht nur einmal mit seinem Fußabdruck vom Minenabbau gerechnet werden, sondern dieser muss reduziert werden um die vielen Male, die Lithium in den Jahrzehnten immer wieder recycelt wird. Außerdem, was wenige wissen: In Benzin steckt für die Produktion und den Transport meist mehr elektrische Energie auf 100km als in einem E-Auto für die Fahrt benötigt wird.
E-Autos müssten gar nicht so teuer sein und Akkus gar nicht so groß - wichtiger sind Lademöglichkeiten. Strom an öffentlichen Ladesäulen ist aktuell verblüffend teuer, wobei es klar wichtiger wäre, die Kosten der Klimakatastrophe und die Luftverschmutzung auf den Benzin- und Dieselpreis aufzuschlagen. http://www.imodeler.info/ro?key=Col-EWhyCbIR_KGGP7mXbLw
2.60
Ladestationen E-Autos
3
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) für alle Gäste/Mitarbeitenden
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) für alle Gäste/Mitarbeitenden
Wer keine Garage oder Hofeinfahrt mit eigener Steckdose hat, ist auf Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum und am Arbeitsplatz angewiesen. Allerdings müssen zuerst die dann anfangs nicht ausgelasteten Lademöglichkeiten da sein, eh dann zeitverzögert die Menschen auf E-Autos umsteigen. Hier den Gästen und Mitarbeitern genügend Ladestationen zur Verfügung zu stellen, ist ein echter Wettbewerbsvorteil.
2.60
Nutzung von ÖP(N)V vor Ort promoten
1
(0) keine Maßnahmen, (1) Informationen zum WIE, (2) Informationen zum WARUM, (3) kostenlose oder vergünstigte Fahrkarten
(0) keine Maßnahmen, (1) Informationen zum WIE, (2) Informationen zum WARUM, (3) kostenlose oder vergünstigte Fahrkarten
Der öffentliche Personennahverkehr und auch der Fernverkehr mit Bahn und Bus (bei Bus wird weiter die Infrastruktur Straße benötigt) bedeutet je nach Auslastung erheblich weniger Energie- und Ressourcenbedarf als der Individualverkehr mit Autos oder Motorrädern.
Fernbusse schneiden nur so gut ab, weil sie sich auf gut ausgelastete Strecken beschränken, während die Bahn auch zu ungünstigen Zeiten fahren und entlegene Orte verbinden muss, was dann zu weniger als halb-volle Zügen führt.
Gastbetriebe können ihre Gäste ermutigen vor Ort mit dem ÖPNV zu fahren, z.B. einfachen Informationen zum WIE, mit Aufklärung zum WARUM, oder sogar mit kostenlosen Fahrkarten.
0.39
Verzicht auf SUV o.ä. als Firmenwagen
3
(0) großes SUV, Bus, (1) extrem sparsame Großraumfahrzeuge, (2) Mittelklasse, (3) Klein- u. Kompaktwagen
(0) großes SUV, Bus, (1) extrem sparsame Großraumfahrzeuge, (2) Mittelklasse, (3) Klein- u. Kompaktwagen
Ein Premium SUV kann weit über 2,5 Tonnen wiegen und verbraucht mehr als das Doppelte sparsamer Fahrzeuge. Van, Bus sind da ähnlich - haben aber manchmal eine Berechtigung, etwa als dann auch wirklich genutzte 7-Sitzer oder für regelmäßige Transporte. Für seltene Transporte sollte es Leihwagen in der Nähe oder Anhänger geben. Global gibt es einen Trend zu SUVs. Diese geben uns unbewusst das Gefühl der Robustheit, des Durchkommens. Sie verstärken das so genannte Attributions- oder auch das Distinktionsbedürfnis. Wir glauben das tolle Auto sind wir.
Gleichzeitig gilt aber auch: Kleinwagen sind nicht unbedingt sparsamer als größere Autos - ein Renault ZOE verbraucht offenbar mehr als ein Tesla Model Y. Aber größere Autos verbrauchen am Ende doch mehr Rohstoffe. Es gibt den Ausdruck SUV-Scham, wenn man sich durch SUVs egoistisch rücksichtslos gegenüber zukünftigen Generationen verhält, vergleichbar Flug-Scham.
0.42
Fahrradunterstände
3
(0) gar nicht, (1) für weniger als 50%, (2) für mehr als 50%, (3) alle können ihre Fahrräder unterstellen
(0) gar nicht, (1) für weniger als 50%, (2) für mehr als 50%, (3) alle können ihre Fahrräder unterstellen
Was in manchen Ländern und Städten unlängst Erfolgsmodell ist, ist in Deutschland noch ein Problem: den Radfahrern Vorrang vor dem Autoverkehr zu geben. Dabei ist die Bereitschaft Fahrrad zu fahren, auch bei schlechtem Wetter, so hoch wie noch nie. E-Lastenfahrräder machen es möglich, auch zumindest auf den Zweitwagen zu verzichten. Ein Gastbetrieb kann vom sicheren Fahrradunterstand mit Lademöglichkeit bis zu Leihfahrrädern viel tun.
0.41
Lade- und Reparaturstationen Fahrräder
3
(0) gar nicht, (1) Steckdose, (2) Reparaturstation, (3) beides
(0) gar nicht, (1) Steckdose, (2) Reparaturstation, (3) beides
Gerade ältere E-Bikes müssen häufiger geladen werden und viele scheuen den Fahrrad-Urlaub, weil die Räder nicht mehr die neuesten sind. Gastgeber könnten hier eine Reparaturstation aufstellen.
0.05
Fahrradverleih
3
(0) gar nicht, (1) für weniger als 50%, (2) für mehr als 50%, (3) für alle Gäste
(0) gar nicht, (1) für weniger als 50%, (2) für mehr als 50%, (3) für alle Gäste
Keine Frage - das Auto stehen zu lassen und das Fahrrad zu nehmen ist ein stolzes Gefühl und gesund. Wer sich nicht auspowern mag - etwa auf dem Weg zum Restaurant oder Museum, kann ein E-Bike erwägen. Wer viel zu transportieren hat, ein Lastenfahrrad. Und wer schlechtes Wetter scheut, findet heute tolle Fahrradkleidung, die das Argument komplett entkräftet. Gastgeber können hier aktiv mit ihrem Angebot werben.
0.55
Müll
Müll konsequent trennen
1
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Müll konsequent zu trennen, inklusive Grünabfall, Glas und Papier, ist gar nicht so selbstverständlich, wie anzunehmen ist. Viele geben sich hier wenig Mühe und wissen auch nicht wirklich, was in welche Tonne gehört. Die Restmülltonne kostet auch dem öffentlichen Bereich viel Geld, während die Wertstoff- und Grünabfalltonne kostenlos sind.
Aber auch besonderer Müll, wie Batterien, Glühlampen, Elektrogeräte etc. wollen richtig entsorgt werden.
Gastbetriebe und Veranstaltungen können hier überall Trennmülleimer mit Info-Schildern aufstellen. Generell auch möglich, dass ein Schild darauf hinweist, dass die Reinigungskräfte die Trennung für die Gäste übernehmen. Besser aber, die Gäste können das.
0.65
Recycling-Papier
2
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) nie, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nicht recyceltes Papier ist häufig preiswerter, bedeutet aber Abholzen von Wäldern, Belastung von Gewässern bei der Produktion und einen hohen Energiebedarf.
Recycling-Papier für Klopapier, Schreibpapier, Verpackungen, Briefumschläge, Geschenkpapier, usw. sollte heute selbstverständlich sein. Doch wir müssen darauf achten, und es wählen.
Recycling-Papier gibt es auch schneeweiss, aber es sollte dann nicht chlor- sondern sauerstoffgebleicht sein. Ein Hinweis auf der Speisekarte kann stolz machen und zur Corporate Identity beitragen.
1.23
Papierloses Büro/ Medien
2
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles nur noch digital.
Papier zu sparen hilft Wälder zu schützen - auch das Recycling Papier bedeutet letztlich mehr Nachfrage dann auch nach frischem Zellstoff aus Bäumen.
Vieles brauchen wir gar nicht erst auszudrucken, sondern können es auf Geräten, die wir eh schon haben, speichern. Für interne Prozesse aber auch für den Dialog mit den Kunden sollten sich digitale Formen immer weiter durchsetzen. Also gern die Gäste fragen, ob sie eine Papierversion der Rechnung benötigen.
0.61
Mehrweg
2
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) immer
Nach unverpackt und bei Getränken nach dem Leitungswasser ist das beste, was wir tun können, in Mehrwegbehältern unsere Lebensmittel zu kaufen. (Übrigens gibt es für Büromaterial auch Mehrweg-Versandkisten wie auch bei manch regionalem Lieferdienst). Frage dabei auch, ob die Behälter leer durch ganz Deutschland transportiert werden, oder auch norddeutsches Bier in die leere Flasche bayrischen Biers fließt und umgekehrt. Nächste Frage, was es an Energie kostet, die Behältnisse zu reinigen. Verbundverpackungen oder gut zu recycelnde Dosen sind in manchen Studien die bessere Alternative. Bei solchen Studien muss aber genau geschaut werden, was da verglichen wird und wer die beauftragt hat. Letztlich gilt es regional Kreisläufe zu schließen.
Nächste Frage, ob die Behälter aus Glas oder Plastik sein sollen - Glas wird häufiger wiederverwertet, Plastik ist leichter und bedeutet weniger Energie beim Transport.
0.81
Müllsammel-Aktionen
1
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) systematisch über das ganze Jahr
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) systematisch über das ganze Jahr
Müllsammeln als Event auch für die Vereine mit anschließendem Zusammenkommen, ggf. gesponsert von der lokalen Wirtschaft, hilft die Natur sauber zu bekommen und das Bewusstsein zu schärfen. Tourismus-Betriebe können Veranstalter sein, sponsern oder als Team mitmachen. Sehr beliebt auch das Plogging - die Kombination aus Jogging und Müllsammeln.
0.08
Flächennutzung
Vermeidung von Flächenversiegelung
1
(0) keine Rücksicht, (1) einige (2) die meisten, (3) alle möglichen Flächen
(0) keine Rücksicht, (1) einige (2) die meisten, (3) alle möglichen Flächen
Flächenversiegelung ist nicht nur in wachsenden Zivilisationen, sondern auch in Deutschland ein Problem. Wir leben auf zu viel Wohnfläche, bauen immer noch neue Straßen und Hofeinfahrten und auch unsere Terrassen werden immer größer.
Hier gezielt auf Fläche zu verzichten, in die Höhe zu bauen, wasserdurchlässige Pflasterung, Gründächer (eigener Punkt) und unter Abwägung aller Vor- und Nachteile das eigne Haus in die Höhe zu erweitern, um mehr Menschen auf der gleichen versiegelten Fläche das Wohnen zu ermöglichen, sind wertvolle Schritte. Übrigens ist ein englischer Rasen ökologisch wenig wertvoll, verglichen etwa mit einer Blumen- oder Kleewiese oder einem Gemüsegarten.
Gast-Betriebe können systematisch schauen, welche Flächen nicht versiegelt sein müssen und vielleicht mit Blumenwiesen versehen werden können. Ein Info-Schild kann dann stolz machen.
0.83
Renaturierung
1
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles
In vielen Orten sind Moore, Bachläufe, etc. mit der Besiedlung und der Intensivierung der Landwirtschaft verloren gegangen. Diese zu renaturieren bedeutet häufig einen enormen Gewinn für Biodiversität, Klima- und auch Hochwasserschutz.
1.04
Pflanzenkohle zur CO2 Speicherung im Boden
0
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles an Baumschnitt
(0) gar nicht, (1) manches, (2) das meiste, (3) alles an Baumschnitt
Die Pflanzenkohle kann sehr gut aus trockenen Hackschnitzeln vom Baumschnitt gewonnen werden und dann den Böden zugeführt werden. Sie speichert dort Feuchtigkeit und Nährstoffe.
Die Gewinnung von Pflanzenkohle sollte aber in einem kontrollierten Prozess erfolgen und nicht einfach in großen Schüsseln. Hier sind Fernwärme-Anlagen auf Pyrolyse-Basis denkbar, wobei es durchaus umstritten ist, ob biotische Reststoffe überhaupt verbrannt werden sollten. Wenn aber die Kohle gewonnen und nicht mit verbrannt wird, ist es definitiv eine Möglichkeit, CO2 dauerhaft zu binden und noch Energie gewonnen zu haben.
Wichtig ist die Vermeidung von PAK: https://chantico-terrassenofen.de/chantico-biokohle-ist-die-beste-00-mg-pak/
0.22
Insektenhotels, Vogelhäuser, Feldermauskästen, ...
1
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) einige, (2) viele, (3) maximal
Insektenhotels oder einfach nur alte, höhere Baumstümpfe und Totholz auf dem Boden, Nistkästen und wenn sinnvoll auch Fledermauskästen sind tolle Möglichkeiten, die Biodiversität im eigenen Umfeld zu maximieren. Hier können auch Schulklassen mitwirken.
0.48
Vogelfütterung im Winter
2
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) häufig, (2) meistens, (3) maximal
Früher galt es als umstritten, ob Vögel gefüttert werden sollen, oder ob sie hierdurch verlernen selbst Futter zu finden und stattdessen die Konzentration vieler Vögel an einem Ort Krankheiten fördert. Heute ist klar, dass wir mit unseren gepflegten Gärten, Laubsaugern und perfekten Mähdreschern zu wenig für die Vögel übrig lassen und diese gefüttert werden müssen. Viele argumentieren, dass wir sie sogar im Sommer füttern sollten.
0.32
Insektenfreundliche Blühpflanzen
1
(0) gar nicht, (1) vielerorts, (2) überwiegend, (3) maximal
(0) gar nicht, (1) vielerorts, (2) überwiegend, (3) maximal
Kaum zu glauben, dass die Zukunft unserer Ernährung von dem Einsatz von Pestiziden und deren Einfluss auf Insekten, die unsere Pflanzen bestäuben müssen, abhängt. Viele Bestäuber sind vor dem Aussterben bedroht und neben dem Kauf von Bio können wir auf unseren Flächen diesen Insekten Blüten anbieten. Tatsächlich sind manche Pflanzen weder Bienen- noch Vogelfreundlich. Andererseits sind Obstbäume und die meisten Gemüsesorten bereits tolle Möglichkeiten, Bienen, Hummeln etc. zu fördern. Bei den Blumenwiesen gibt es ein- und mehrjährige.
0.64
Verzicht auf Streusalz
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Streusalz ist bequem und sicher, aber für Haustiere, die Bäume und das Oberflächenwasser eine erhebliche Belastung. Diese durch Split zu ersetzen bedeutet mehr Aufwand, lohnt sich aber.
0.24
Verzicht auf Unkraufvernichtungsmittel
1
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
(0) gar nicht, (1) weniger als 50%, (2) mehr als 50%, (3) immer
Bürgersteige können mechanisch oder durch Flammen krautfrei gehalten werden oder das Kraut kann eben auch mal wachsen. Die Beete können mechanisch krautfrei gehalten oder von vornherein so angelegt werden, dass Kraut keine Rolle spielt. Pestizide sind eine der Hauptursachen für Artensterben und Gewässerbelastungen.
0.24
Finanzen, Versicherung
Echte Ökobank
0
(0) gar nicht, (1) regional Bank, (2) teilweise echte Ökobank, (3) vollständiger Wechsel zur Ökobank
(0) gar nicht, (1) regional Bank, (2) teilweise echte Ökobank, (3) vollständiger Wechsel zur Ökobank
Im Grunde gibt es drei Arten von Banken - die preiswerten Online-Banken mit tollen Konditionen, die lokalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken oder Zweigstellen der Großbanken, und ein paar ganz wenige echte Ökobanken (GLS Bank, Triodos, ….). Die Sparzinsen von Ökobanken sind dabei ganz ordentlich, während die kurzfristigen Zinsen und Gebühren weniger attraktiv sind. Dafür aber werden eben nicht ohne Rücksicht auf ethische und ökologische Maßstäbe alle möglichen Dinge finanziert. Selbst die lokalen Banken haben hier die maximale Rendite im Fokus.
Global spielt Green Finance bereits eine riesige Rolle. Investoren achten auf ethische Maßstäbe und üben so Druck auf die Industrie aus, sich an Standards zu halten oder sogar Vorreiter zu werden.
3.20
Grüne Geldanlage
1
(0) gar nicht, (1) wenig, (2) meistens, (3) ausschließlich
(0) gar nicht, (1) wenig, (2) meistens, (3) ausschließlich
Eigentlich ist es logisch, dass grüne Geldanlagen die meiste Rendite abwerfen müssen - aber fairerweise muss gesagt werden, dass zumindest kurzfristig hier auch arge Schwankungen passieren. Mit dem Ukraine-Angriff durch Russland wurde Geld aus erneuerbaren Energien abgezogen und in die alte Ölindustrie sowie die Waffenproduktion verlagert. Durch hausgemachte Probleme kommt die E-Mobilität nicht in Fahrt und plötzlich lassen die Kurse von Lithium-Lieferanten nach. (nicht jeder Lithium Lieferant ist nachhaltig)
Solide sind hingegen Beteiligungen an Wind- und Solarparks oder Crowdfinancing von anderen nachhaltigen Projekten, etwa energetische Sanierung.
Unternehmen können soweit zulässig ebenfalls nachhaltige Kriterien bei der Geldanlage berücksichtigen oder eben auch Bürger-Energieprojekte begleiten.
3.20
Nachhaltige Versicherung
0
(0) gar nicht, (1) ein paar, (2) die meisten, (3) ausschließlich
(0) gar nicht, (1) ein paar, (2) die meisten, (3) ausschließlich
Nachhaltige Versicherungen sind noch eine junge Entwicklung und doch gibt es mittlerweile einige.
1.60
Soziales
Handwerk aus der Region
3
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) meistens, (3) immer
Hier geht es um Leben und Arbeiten in der Region, um die Stärkung der Community. Das Vogelhaus von einer Sozialwerkstatt oder die PV-Anlage vom Elektriker vor Ort (sofern dieser sich weitergebildet hat). Die Vergabekriterien der Kommunen müssen natürlich rechtssicher sein.
Wenn die Arbeit gut ist, kann im Gegenzug ja auch ein dezentes Werbeschild auf den Handwerksbetrieb aufmerksam machen.
1.06
Faire Löhne
3
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
(0) ist vorgegeben, (1) achten teilweise darauf, (2) achten weitestgehend darauf, (3) achten bei allen darauf
Viele Personen, die über dem Durchschnitt verdienen, können dies nur, weil andere unter dem Durchschnitt verdienen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Über Billiglöhne schimpfen die Verbraucher*Innen, die Preisanhebung um 50 Cent wird aber selten akzeptiert.
Was wir verdienen ist dabei nicht, wie Liberale oder Neoliberale gern meinen, allein eine Frage des Fleißes. Es ist das Produkt (!) aus Fleiß, Können und den richtigen Rahmenbedingungen. Wer viele begabte und fleißige Menschen kennt, die einfach kein Glück haben, entwickelt Empathie und ist bereit, mehr zu zahlen, und sei es über Trinkgelder.
Unternehmen können bei Vergütung insbesondere der weniger gut bezahlten Tätigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein Zeichen setzen.
0.74
ehrenamtliches Engagement
3
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Ehrenamt, ob nun bei der Feuerwehr, im Sportverein oder die Hilfe in der Nachbarschaft, ist für das Miteinander und die Gesellschaft enorm wichtig. Unternehmen können hier helfen, Ehrenamt zu würdigen und durch Spenden zu begleiten.
0.74
Förderung aktiver politischer Beteiligung
3
(0) machen wir nicht, (1) in social media, (2) über Plakate und Aushänge, (3) selbst Aktivitäten organisieren
(0) machen wir nicht, (1) in social media, (2) über Plakate und Aushänge, (3) selbst Aktivitäten organisieren
Wir erleben in der ganzen Welt was passiert, wenn die Erfolgreichen große Teile der Gesellschaft abhängen: radikale Strömungen bekommen Zulauf, die Klimakatastrophe wird geleugnet, Haß gegen Ausländer aber auch gegen die eigenen Politiker geschürt.
Mit solchem Nährboden spielen ganz bewusst einige “Ego-Trolle”, die ihre Interessen durchboxen wollen, wenn etwa konservative Parteien von Ideologie bei den progressiven Parteien sprechen oder ein Automobil-Boss Impfgegner ist, um seine Werke nicht schließen zu müssen, oder andere gegen Windkraft und E-Mobilität und pro Kernkraft ohne jedes Fachwissen wettern. Unzufriedene Bürger*innen greifen das als ‘Troll-Lemminge’ auf, fühlen sich über die gemeinsamen Feindbilder zugehörig und wettern auf Social Media gegen alles, was Veränderung in Richtung Zukunftsfähigkeit bedeutet. Es ist der Kampf um sogenannte Meme und nicht mehr wie früher allein um Deutungshoheiten, zumal die Experten sich zu den meisten Fragen einig sind.
So unbequem es ist, sollten wir daher in Social Media dagegenhalten und nicht frustriert abwinken. In unserem Umfeld können wir zudem mit anderen zusammenkommen und über Politik oder die Gestaltung des Miteinanders sprechen - auch wenn viele privat gar nicht über Politik reden wollen, weil sie zwar eine Meinung haben, aber nicht das Gefühl, dass sie diese selbst stützen können. Es gibt zum Beispiel den Tag der Offenen Gesellschaft und regional sicherlich noch viele weitere Initiativen. Politiker können motivieren, in eine Partei eintreten, zu öffentlichen Ratssitzungen gehen, und an Demonstrationen teilnehmen. Bei Fridays for Future einmal dabei gewesen zu sein, ist ein Erlebnis! Unternehmen können Haltung zeigen! Ideologie ist nicht die Meinung des anderen, sondern das, was wissenschaftlich nicht robust (also mehr als eine Einzelstudie) belegt ist.
https://www.know-why.net/model/Ch6pG92HeaVbtguDEvK11Iw
0.96
Bürger*innen Begegnung (Vereine, Feuerwehr, Plätze)
3
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Unterstützung von Vereinen, Plätze und Hallen für das Zusammenkommen der Bürger*innen
0.12
Sozial-Kaufhäuser
1
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Sozial-Kaufhäuser sind meist als privatwirtschaftlich oder als Verein organisiert. Ein Unternehmen kann diese mit Sach- und Geldmitteln unterstützen.
0.10
Kulturförderung
1
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Kulturförderung kann in allen Facetten erfolgen - vom musizierenden Jugendlichen über Ausstellungen bis zur Pflege traditioneller Feste.
0.07
Naturerlebnis-Möglichkeiten
3
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
(0) gar nicht, (1) fördern einiges, (2) fördern viel, (3) maximal jeweils gemessen an dem, was grundsätzlich denkbar ist.
Aufklärungspfade, Infotafeln, Ausstellungen, Exkursionen, etc., ggf. auch zusammen mit Schulen und Naturschutzorganisationen.
0.07
Reinigungsprodukte
Bio-Reinigungsmittel
1
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Bio-Reinigungsmittel finden sich in allen Super- und Drogeriemärkten. Wesentliches Merkmal ist die biologische Abbaubarkeit und natürlich die pflanzlichen Rohstoffen als Alternative zu erdölbasierten Rohstoffen.
Auch wenn konventionelle Reinigungsmittel als unbedenklich eingestuft werden, sind Bio-Reinigungsmittel mit Sicherheit unbedenklicher und schaden der Gesundheit weniger und belasten auch die Kläranlagen weniger.
0.44
Unternehmensführung
Verzicht auf Feuerwerk und Böller
3
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
(0) gar nicht, (1) manchmal, (2) häufig, (3) grundsätzlich
Böller und Feuerwerk sind in jeder Hinsicht ein Problem: für die Tierwelt, die Umwelt und die Menschen, die diese herstellen. Die Feinstaubbelastung ist horrend. Und das alles nur, weil sich Menschen hierüber Aufmerksamkeit und Bewunderung erhoffen.
0.25
nicht-nachhaltige Freizeitangebote
2
(0) haben welche, (1) sehr selten, (2) gestalten diese umweltfreundlich, (3) haben keine,
(0) haben welche, (1) sehr selten, (2) gestalten diese umweltfreundlich, (3) haben keine,
Gemeint sind hier nicht die Skaterbahn oder der Kunstrasen-Sportplatz, sondern Motorsport, Ski-Fahren auf künstlich beschneiten Pisten, Kiten in Vogelschutzgebieten, Segelboote mit Bioziden am Unterwasserschiff, Golfen mit hohem Wasser- und Pestizid-Einsatz, Quad-Fahrten in die Natur, Fallschirmspringen, u.ä.. Natürlich machen diese Hobbies Spaß, weshalb es belohnt wird, wenn wir hier aktiv die umweltfreundlicheren Alternativen anbieten und so ein Umdenken auch bei unseren Gästen erreichen.
1.00
Informationen zu nachhaltigen Freizeitangeboten
1
(0) keine, (1) ein paar, (2) viele, (3) bieten selbst welche an
(0) keine, (1) ein paar, (2) viele, (3) bieten selbst welche an
Flyer und Verlinkungen auf den Internetseiten können auf nachhaltige Angebote aufmerksam machen - oder es werden selbst nachhaltige Angebote gemacht.
1.00